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Geometrie ebener Figuren und von Körpern

Hier findest du folgende Inhalte

41
Formeln
    Formeln
    Wissenspfad
    Aufgaben

    Abbildungsgeometrie

    In der Abbildungsgeometrie unterscheidet man zwischen

    • Kongruenzabbildungen: Es bleiben Winkel und Strecken erhalten, die Figuren sind deckungsgleich
    • Ähnlichkeitsabbildungen: Es bleiben Winkel und die Streckenverhältnisse erhalten, die Figuren sind nicht deckungsgleich

    Kongruenzabbildungen

    Bei Kongruenzabbildungen bleiben Winkel und Strecken erhalten
    Sind nicht nur die Winkel (wie bei Ähnlichkeitsabbildungen), sondern auch die Seitenlängen gleich, so nennt man die Figuren kongruent, auch dann, wenn sie erst durch Drehung, Spiegelung oder Parallelverschiebung zur Deckung gebracht werden können. Kongruente Figuren unterscheiden sich nur in der Lage zueinander. Ihr Flächeninhalt ist gleich groß. Deckungsgleiche Figuren kann man durch spiegeln, verschieben und drehen so übereinander legen, dass die "obere" Figur die "untere" Figur vollständig abdeckt.

    Bild
    Deckungsgleichheit
    • 4 Kongruenzabbildungen
      Die vier Kongruenzabbildungen sind Lageänderungen (Abbildungen ) einer Figur, sodass sich diese Figur nach der Kongruenzabbildung nicht in Form und Größe von der Figur vor der Kongruenzabbildung unterscheidet.

      • Punktspiegelung: Spiegelung an einem Punkt bzw. Zentralspiegelung: Spiegelung um einen Punkt
      • Geradenspiegelung: Spiegelung an einer Geraden bzw. Achsenspiegelung bzw. Umklappung: Spiegelung um eine Gerade, welche die Spiegelungsachse darstellt
      • Schiebung bzw. Translation: Verschiebung entlang paralleler gleich langer Schiebungsstrecken
      • Drehung bzw. Rotation: Drehung um einen Drehpunkt und um einen Drehwinkel

    Dreieck d1 Dreieck d1: Polygon F, G, E Dreieck d1' Dreieck d1': Polygon F', G', E' Dreieck d1'_1 Dreieck d1'_1: Polygon F'_1, G'_1, E'_1 Dreieck d2 Dreieck d2: Polygon I, K, N Dreieck d1_2 Dreieck d1_2: Polygon F_2, G_2, E_2 Dreieck d1'_2 Dreieck d1'_2: Polygon F'_2, G'_2, E'_2 Strecke e Strecke e: Strecke F, G Strecke f Strecke f: Strecke G, E Strecke g Strecke g: Strecke E, F Strecke e' Strecke e': Strecke F', G' Strecke f' Strecke f': Strecke G', E' Strecke g' Strecke g': Strecke E', F' Strecke e'_1 Strecke e'_1: Strecke F'_1, G'_1 Strecke f'_1 Strecke f'_1: Strecke G'_1, E'_1 Strecke g'_1 Strecke g'_1: Strecke E'_1, F'_1 Strecke n Strecke n: Strecke I, K Strecke i Strecke i: Strecke K, N Strecke k Strecke k: Strecke N, I Strecke e_2 Strecke e_2: Strecke F_2, G_2 Strecke f_2 Strecke f_2: Strecke G_2, E_2 Strecke g_2 Strecke g_2: Strecke E_2, F_2 Strecke h Strecke h: Strecke M, J Strecke e'_2 Strecke e'_2: Strecke F'_2, G'_2 Strecke f'_2 Strecke f'_2: Strecke G'_2, E'_2 Strecke g'_2 Strecke g'_2: Strecke E'_2, F'_2 Vektor u Vektor u: Vektor(F, F') Vektor u Vektor u: Vektor(F, F') Vektor v Vektor v: Vektor(E, E') Vektor v Vektor v: Vektor(E, E') Vektor w Vektor w: Vektor(G, G') Vektor w Vektor w: Vektor(G, G') Vektor c Vektor c: Vektor(F, F'_1) Vektor c Vektor c: Vektor(F, F'_1) Vektor d Vektor d: Vektor(G, G'_1) Vektor d Vektor d: Vektor(G, G'_1) Vektor j Vektor j: Vektor(F'_1, I) Vektor j Vektor j: Vektor(F'_1, I) Vektor l Vektor l: Vektor(G'_1, D) Vektor l Vektor l: Vektor(G'_1, D) Vektor m Vektor m: Vektor(P, Q) Vektor m Vektor m: Vektor(P, Q) Vektor p Vektor p: Vektor(R, S) Vektor p Vektor p: Vektor(R, S) Vektor q Vektor q: Vektor(N, T) Vektor q Vektor q: Vektor(N, T) Vektor a Vektor a: Vektor(N, U) Vektor a Vektor a: Vektor(N, U) Vektor b Vektor b: Vektor(V, W) Vektor b Vektor b: Vektor(V, W) Vektor r Vektor r: Vektor(Z, A_1) Vektor r Vektor r: Vektor(Z, A_1) Punkt N Punkt N: E'_1 gedreht um Winkel 70° Punkt N Punkt N: E'_1 gedreht um Winkel 70° Punkt O Punkt O: Punkt auf w Punkt O Punkt O: Punkt auf w Achsensymmetrie Text1 = “Achsensymmetrie” Punktsymmetrie Text2 = “Punktsymmetrie” Drehsymmetrie Text3 = “Drehsymmetrie” Verschiebung Text4 = “Verschiebung”


    Symmetrie

    Eine symmetrische Figur kann durch eine Kongruenzabbildung in sich selbst abgebildet werden

    Fünfeck Vieleck1 Fünfeck Vieleck1: Polygon E, F, G, H, I Fünfeck Vieleck1' Fünfeck Vieleck1': Polygon E', F', G', H', I' Gerade j Gerade j: Linie I, H Strecke e Strecke e: Strecke E, F Strecke f Strecke f: Strecke F, G Strecke g Strecke g: Strecke G, H Strecke h Strecke h: Strecke H, I Strecke i Strecke i: Strecke I, E Strecke e' Strecke e': Strecke E', F' Strecke f' Strecke f': Strecke F', G' Strecke g' Strecke g': Strecke G', H' Strecke h' Strecke h': Strecke H', I' Strecke i' Strecke i': Strecke I', E' Symmetrieachse Text1 = “Symmetrieachse”

    • Unterschied zwischen Kongruenz und Symmetrie

      • Kongruenz ist eine Beziehung zwischen zwei deckungsgleichen Figuren
      • Symmetrie ist eine Eigenschaft von einer Figur

    Ähnlichkeitsabbildungen

    Bei Ähnlichkeitsabbildungen bleiben Winkel und die Streckenverhältnisse erhalten.
    Die Figuren haben zwar die gleichen Winkel, aber unterschiedliche Seitenlängen. D.h. die einander entsprechenden Winkel sind gleich groß, die einander entsprechenden Seiten (sind zwar nicht gleich lang, aber sie) haben dasselbe Längenverhältnis.

    • Affine Ähnlichkeitsabbildungen:

      • Sie sind geradentreu, d.h. Geraden werden auf Geraden abgebildet
      • Sie sind parallelentreu, d.h. parallele Gerade werden auf parallele Gerade abgebildet
      • Sie sind teilerverhältnistreu, d.h. teilt ein Punkt X eine Strecke AB in einem bestimmten Verhältnis k, dann teilt sein Bildpunkt X‘ die Strecke A’B‘ ebenfalls im Verhältnis k
    • Affine Abbildungen, die keine Ähnlichkeitsabbildungen sind
      • Scherung: Eine Seite der Figur samt den Punkten die auf dieser Seite liegen bleibt fix, alle anderen Punkte der Figur werden in Richtung dieser Seite verschoben, wobei aber die Fläche unverändert bleibt. So wird aus einem Rechteck ein Parallelogramm.
      • Parallelstreckung:Alle Ecken einer Figur (und damit auch die Punkte ihrer Verbindungsgeraden) werden entlang von parallelen Geraden unterschiedlich weit verschoben

    Ähnliche Dreiecke

    Ähnliche Dreiecke haben zwar gleiche Winkel, aber unterschiedliche Seitenlängen, die jedoch den selben Streckungsfaktor aufweisen

    \(\eqalign{ & \dfrac{{{A_{ABC}}}}{{{A_{A'B'C}}}} = {k^2}; \cr & \dfrac{a}{{a'}} = \dfrac{b}{{b'}} = \dfrac{c}{{c'}} = k; \cr}\)

    Den Proportionalitätsfaktor k nennt man den Streckungsfaktor.

    • Ist k>1 spricht man von einer Streckung
    • ist k=1 so sind die Dreiecke kongruent
    • Ist k<1 so spricht man von einer Stauchung

    Zentrische Streckung

    Die zentrische Streckung ist eine Ähnlichkeitsabbildung, bei der die Streckung von einem Streckungszentrum ausgehend um einen Streckungsfaktor k erfolgt

    • jedem Punkt der Ausgangsfigur wird ein Bildpunkt der ähnlichen Figur zugeordnet
    • jeder Punkt und sein Bildpunkt liegen auf einem gemeinsamen Strahl, welcher vom Streckungszentrum ausgeht
    • die Seiten welche die Punkte verbinden und die Seiten welche die Bildpunkte verbinden, verlaufen parallel
    • alle Punkte einer ähnlichen Figur und alle zugehörigen Bildpunkte sind vom Streckungszentrum um das k-fache vom selben Streckungsfaktor entfernt

    Das Streckungszentrum liegt in einem Eckpunkt der Figur
    Dreieck d1 Dreieck d1: Polygon F, G, H Dreieck d2 Dreieck d2: Polygon F, I, J Strecke f Strecke f: Strecke A, B Strecke g Strecke g: Strecke B, C Strecke h Strecke h: Strecke A, C Strecke i Strecke i: Strecke E, D Strecke h_1 Strecke h_1: Strecke F, G Strecke f_1 Strecke f_1: Strecke G, H Strecke g_1 Strecke g_1: Strecke H, F Strecke j Strecke j: Strecke F, I Strecke f_2 Strecke f_2: Strecke I, J Strecke i_1 Strecke i_1: Strecke J, F Strahl k Strahl k: Strahl durch K, L Strahl l Strahl l: Strahl durch K, M Punkt K Punkt K: Schnittpunkt von f, h Punkt K Punkt K: Schnittpunkt von f, h Punkt L Punkt L: Schnittpunkt von g, h Punkt L Punkt L: Schnittpunkt von g, h Punkt M Punkt M: Schnittpunkt von f, g Punkt M Punkt M: Schnittpunkt von f, g B=B' Text1 = “B=B'” C Text2 = “C” A Text3 = “A” A' Text4 = “A'” C' Text5 = “C'” c Text6 = “c” c' Text7 = “c'” a Text8 = “a” a' Text9 = “a'” b Text10 = “b” b' Text11 = “b'”

    Das Streckungszentrum liegt außerhalb der Figur
    Dreieck d1 Dreieck d1: Polygon F, H, I Dreieck d2 Dreieck d2: Polygon G, J, K Strahl f Strahl f: Strahl durch E, G Strahl g Strahl g: Strahl durch E, H Strahl h Strahl h: Strahl durch E, I Strecke i Strecke i: Strecke F, H Strecke f_1 Strecke f_1: Strecke H, I Strecke h_1 Strecke h_1: Strecke I, F Strecke k Strecke k: Strecke G, J Strecke g_1 Strecke g_1: Strecke J, K Strecke j Strecke j: Strecke K, G A Text1 = “A” B Text2 = “B” C Text3 = “C” A' Text4 = “A'” B' Text5 = “B'” C' Text6 = “C'”

    Das Streckungszentrum liegt innerhalb der Figur
    Viereck v1 Viereck v1: Polygon E, F, G, H Viereck v2 Viereck v2: Polygon J, K, L, M Strahl f Strahl f: Strahl durch I, E Strahl g Strahl g: Strahl durch I, F Strahl h Strahl h: Strahl durch I, G Strahl i Strahl i: Strahl durch I, H Strecke e Strecke e: Strecke E, F Strecke f_1 Strecke f_1: Strecke F, G Strecke g_1 Strecke g_1: Strecke G, H Strecke h_1 Strecke h_1: Strecke H, E Strecke j Strecke j: Strecke J, K Strecke k Strecke k: Strecke K, L Strecke l Strecke l: Strecke L, M Strecke m Strecke m: Strecke M, J Punkt N Punkt N: Schnittpunkt von f, g Punkt N Punkt N: Schnittpunkt von f, g A Text1 = “A” B Text2 = “B” C Text3 = “C” D Text4 = “D” A' Text5 = “A'” B' Text6 = “B'” C' Text7 = “C'” D' Text8 = “D'”

    Abbildungsgeometrie
    Kongruenzabbildungen
    Ähnlichkeitsabbildungen
    Spiegelung an einem Punkt
    Spiegelung an einer Geraden
    Schiebung
    Drehung
    Deckungsgleichheit
    Deckungsgleiche Dreiecke
    Streckung
    Stauchung
    Kongruente Dreiecke
    Zentrische Streckung
    Unterschied Kongruenz und Symmetrie
    Symmetrie
    Ähnliche Dreiecke
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    Vorab eine Mindmap zu den Inhalten dieser Mikro-Lerneinheit

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    Mindmap Allgemeines Viereck

    Allgemeines Viereck

    Ein Viereck ist eine Figur der ebenen Geometrie mit vier Eckpunkten, vier Seiten und zwei Diagonalen. Ein konvexes Viereck erfordert 5 Bestimmungsstücke, darunter muss mindestens eine Seite sein. 5 Bestimmungsstücke führen bei konkaven Ecken zu mehrdeutigen Lösungen


    Beschriftung vom allgemeinen Viereck

    • Die Beschriftung der vier Eckpunkte erfolgt mit Großbuchstaben A, B, C, D, beginnend mit der linken unteren Ecke und erfolgt gegen den Uhrzeigersinn
    • Die Beschriftung der vier Seiten erfolgt mit Kleinbuchstaben, wobei: \(a = \overline {AB} ;\,\,\,\,\,b = \overline {BC} ;\,\,\,\,\,c = \overline {CD} ;\,\,\,\,\,d = \overline {DA} ;\)
    • Die Beschriftung der vier Innenwinkel erfolgt mit griechischen Kleinbuchstaben, wobei den Scheitelpunkten A, B, C, D die Winkel \(\alpha ,\beta ,\gamma ,\delta \) sprich Alpha, Beta, Gamma, Delta zugeordnet sind
    • Die Beschriftung der beiden Diagonalen erfolgt mit Kleinbuchstaben \(e = {d_1} = \overline {AC} ;\,\,\,\,\,f = {d_2} = \overline {BD} ;\)

    Spezielle Vierecke

    • Das Viereck heißt konvex, wenn beide Diagonalen innerhalb des Vierecks liegen.
    • Liegt eine Diagonale außerhalb des Vierecks, so hat das Viereck eine konkave Ecke.
    • Spezielle Vierecke sind das Quadrat, das Rechteck, die Raute, das Deltoid, das Parallelogramm und das Trapez.
    • Es gibt Vierecke mit Umkreis, sogenannte Sehnenvierecke und solche ohne Umkreis.
    • Es gibt Vierecke mit Inkreis, sogenannte Tangentenvierecke und solche ohne Inkreis.

    Umfang vom allgemeinen Viereck

    Der Umfang vom allgemeinen Viereck entspricht der Summe der vier Seiten

    \(U = a + b + c + d\)


    Winkelsumme im allgemeinen Viereck

    Die Summe der Innenwinkel eines allgemeinen Vierecks beträgt 360°. Jedes Viereck lässt sich in zwei Dreiecke zerlegen. Vier Innenwinkel zählen nur als drei Bestimmungsstücke, da sich der 4. Winkel ergibt.

    \(\alpha + \beta + \gamma + \delta = 360^\circ \)


    Flächeninhalt vom allgemeinen Viereck

    Die Fläche eines allgemeinen Vierecks kann man mit Hilfe der Formel von Bretschneider aus seinen vier Seiten und seinen beiden Diagonalen berechnen

    \(A = \dfrac{1}{4} \cdot \sqrt {4 \cdot {e^2} \cdot {f^2} - {{\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)}^2}} \)


    Länge der Diagonalen im allgemeinen Viereck

    Die Länge der Diagonalen im allgemeinen Viereck kann man mit Hilfe vom Kosinussatz aus zwei Seiten und dem von ihnen eingeschlossenem Winkel berechnen

    \(\eqalign{ & e = \sqrt {{a^2} + {b^2} - 2 \cdot a \cdot b \cdot \cos \left( \beta \right)} = \sqrt {{c^2} + {d^2} - 2 \cdot c \cdot d \cdot \cos \left( \delta \right)} \cr & f = \sqrt {{a^2} + {d^2} - 2 \cdot a \cdot d \cdot \cos \left( \alpha \right)} = \sqrt {{b^2} + {c^2} - 2 \cdot b \cdot c \cdot \cos \left( \gamma \right)} \cr} \)


    Illustration eines allgemeinen Vierecks

    Bild
    Allgemeines Viereck

    Beispiel: Von einem allgemeinen konvexen Viereck, wie oben dargestellt,  sind alle 4 Seiten und ein Winkel gegeben.

    Berechne die beide Diagonalen und die drei fehlenden Innenwinkel!


    Gegeben: a, b, c, d, \(\angle ab = \beta \)

    Die Länge der 1. Diagonale e im allgemeinen Viereck kann man mit Hilfe vom Kosinussatz aus zwei Seiten und dem von ihnen eingeschlossenem Winkel berechnen:

    \(e = \sqrt {{a^2} + {b^2} - 2 \cdot a \cdot b \cdot \cos \left( \beta \right)} = \sqrt {{c^2} + {d^2} - 2 \cdot c \cdot d \cdot \cos \left( \delta \right)} \)

    Mit Hilfe vom 1. Teil des Kosinussatzes ergibt sich die 1. Diagonale e wie folgt:

    \(e = \sqrt {{a^2} + {b^2} - 2 \cdot a \cdot b \cdot \cos \left( \beta \right)} \)


    Mit Hilfe vom 2. Teil des Kosinussatzes berechnen wir den Winkel \(\angle cd = \delta \) wie folgt:

    \(\begin{array}{l} e = \sqrt {{c^2} + {d^2} - 2 \cdot c \cdot d \cdot \cos \left( \delta \right)} \,\,\,\,\,\left| {^2} \right.\\ {e^2} = {c^2} + {d^2} - 2 \cdot c \cdot d \cdot \cos \left( \delta \right)\,\,\,\,\,\left| { - {c^2} - {d^2}} \right.\\ {e^2} - {c^2} - {d^2} = - 2 \cdot c \cdot d \cdot \cos \left( \delta \right)\,\,\,\,\,\left| {:\left( { - 2 \cdot c \cdot d} \right)} \right.\\ \cos \left( \delta \right) = \dfrac{{{e^2} - {c^2} - {d^2}}}{{\left( { - 2 \cdot c \cdot d} \right)}}\\ \delta = \arccos \left( { - \dfrac{{{e^2} - {c^2} - {d^2}}}{{2 \cdot c \cdot d}}} \right) \end{array}\)

    Wir kennen vom allgemeinen Viereck somit: a, b, c, d, \(\angle ab = \beta \), d1=e, \(\angle cd = \delta \)


    Entlang der Diagonale e zerfällt das allgemeine Viereck in zwei allgemeine Dreiecke, deren Flächen wir wie folgt berechnen können:
    \(\begin{array}{l} {A_1} = \dfrac{{a \cdot b}}{2} \cdot \sin \left( \beta \right)\\ {A_2} = \dfrac{{c \cdot d}}{2} \cdot \sin \left( \delta \right) \end{array}\)

     Wir kennen vom allgemeinen Viereck somit: a, b, c, d, \(\angle ab = \beta \), d1=e, \(\angle cd = \delta \), \(A = {A_1} + {A_2}\)


    Die Fläche eines allgemeinen Vierecks kann man mit Hilfe der Formel von Bretschneider aus seinen vier Seiten und seinen beiden Diagonalen wie folgt berechnen:

    \(A = \dfrac{1}{4} \cdot \sqrt {4 \cdot {e^2} \cdot {f^2} - {{\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)}^2}} \)

    Die einzige Unbekannte in dieser Flächenformel ist die 2. Diagonale f, die wir wie folgt berechnen können:

    \(\begin{array}{l} A = \dfrac{1}{4} \cdot \sqrt {4 \cdot {e^2} \cdot {f^2} - {{\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)}^2}} \,\,\,\,\,\left| {^2} \right.\\ {A^{^2}} = \dfrac{1}{{16}} \cdot \left( {4 \cdot {e^2} \cdot {f^2} - {{\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)}^2}} \right)\,\,\,\,\,\left| { \cdot 16} \right.\\ 16 \cdot {A^2} = 4 \cdot {e^2} \cdot {f^2} - {\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)^2}\,\,\,\,\,\left| { + {{\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)}^2}\,} \right.\\ 16 \cdot {A^2} + {\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)^2}\, = 4 \cdot {e^2} \cdot {f^2}\,\,\,\,\,\left| {:4{e^2}} \right.\\ {f^2} = \dfrac{{16 \cdot {A^2} + {{\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)}^2}\,}}{{4 \cdot {e^2}}}\,\,\,\,\,\left| {\sqrt {} } \right.\\ f = \sqrt {\dfrac{{16 \cdot {A^2} + {{\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)}^2}\,}}{{4 \cdot {e^2}}}} \end{array}\)

    Wir kennen vom allgemeinen Viereck somit: a, b, c, d, \(\angle ab = \beta \), d1=e, \(\angle cd = \delta \), \(A = {A_1} + {A_2}\), d2=f


    Mit Hilfe der bekannten Länge der 2. Diagonale f und zweier bekannter Seiten im allgemeinen Viereck kann man mit Hilfe vom Kosinussatz die jeweils eingeschlossenen Winkel \(\alpha ,\,\gamma \) wie folgt berechnen:
    \(\eqalign{ & f = \sqrt {{a^2} + {d^2} - 2 \cdot a \cdot d \cdot \cos \left( \alpha \right)} = \sqrt {{b^2} + {c^2} - 2 \cdot b \cdot c \cdot \cos \left( \gamma \right)} \cr & f = \sqrt {{a^2} + {d^2} - 2 \cdot a \cdot d \cdot \cos \left( \alpha \right)} \,\,\,\,\,\left| {^2} \right. \cr & {f^2} = {a^2} + {d^2} - 2 \cdot a \cdot d \cdot \cos \left( \alpha \right)\,\,\,\,\,\left| - \right.\left( {{a^2} + {d^2}} \right) \cr & {f^2} - {a^2} - {d^2} = - 2 \cdot a \cdot d \cdot \cos \left( \alpha \right)\,\,\,\,\,\,\left| {:\left( { - 2 \cdot a \cdot d} \right)} \right. \cr & \cos \left( \alpha \right) = - \dfrac{{{f^2} - {a^2} - {d^2}}}{{2 \cdot a \cdot d}} \cr & \alpha = \arccos \left( { - \dfrac{{{f^2} - {a^2} - {d^2}}}{{2 \cdot a \cdot d}}} \right) \cr & \cr & {\text{analog anzuschreiben:}} \cr & \gamma = \arccos \left( { - \dfrac{{{f^2} - {b^2} - {c^2}}}{{2 \cdot b \cdot c}}} \right) \cr & {\text{oder}} \cr & \alpha + \beta + \gamma + \delta = 360^\circ \cr & \gamma = 360^\circ - \alpha - \beta - \delta \cr} \)

     Wir kennen vom allgemeinen Viereck somit: a, b, c, d, \(\angle ab = \beta \), d1=e, \(\angle cd = \delta \), \(A = {A_1} + {A_2}\), d2=f, \(\angle da = \alpha \), \(\angle bc = \gamma \)



    Anhand eines Zahlenbeispiels ergibt sich:

    Die 4 Seiten und ein Winkel sind wie folgt gegeben:
    \(\eqalign{ & a = 8{\text{ cm}} \cr & b = 5,1{\text{ cm}} \cr & c = 5,1{\text{ cm}} \cr & d = 4,47{\text{ cm}} \cr & \beta = 78,69^\circ \cr} \)

    Wie setzen in obige Gleichungen ein, und erhalten

    \(e = \sqrt {{a^2} + {b^2} - 2 \cdot a \cdot b \cdot \cos \left( \beta \right)} \approx \sqrt {{8^2} + {{5,1}^2} - 2 \cdot 8*5,1*\cos \left( {78,69^\circ } \right)} \approx 8,6\)

    \(\delta = \arccos \left( { - \dfrac{{{e^2} - {c^2} - {d^2}}}{{2 \cdot c \cdot d}}} \right) \approx \arccos \left( { - \dfrac{{{{8,6}^2} - {{5,1}^2} - {{4,47}^2}}}{{2 \cdot 5,1 \cdot 4,47}}} \right) \approx 127,9^\circ \)

    \(A = {A_1} + {A_2} = \dfrac{{a \cdot b}}{2} \cdot \sin \left( \beta \right) + \dfrac{{c \cdot d}}{2} \cdot \sin \left( \delta \right) \approx \dfrac{{8,6 \cdot 5,1}}{2}\sin \left( {78,69^\circ } \right) + \dfrac{{5,1 \cdot 4,47}}{2}\sin \left( {127,9^\circ } \right) \approx 30,5\)

    \(f = \sqrt {\dfrac{{16 \cdot {A^2} + {{\left( {{b^2} + {d^2} - {a^2} - {c^2}} \right)}^2}\,}}{{4 \cdot {e^2}}}} \approx \sqrt {\dfrac{{16 \cdot {{30,5}^2} + \left( {{{5,1}^2} + {{4,47}^2} + {8^2} - {{5,1}^2}} \right)}}{{4 \cdot {{8,6}^2}}}} \approx 7,11\)

    \(\alpha = \arccos \left( { - \dfrac{{{f^2} - {a^2} - {d^2}}}{{2 \cdot a \cdot d}}} \right) \approx \arccos \left( { - \dfrac{{{{7.11}^2} - {8^2} - {{4.47}^2}}}{{2 \cdot 8 \cdot 4.47}}} \right) \approx 62^\circ \)

    \(\gamma = 360^\circ - \alpha - \beta - \delta \approx 360^\circ - 62^\circ - 78,69^\circ - 127,0^\circ \approx 92,31^\circ \)

    → Die Länge der 1. Diagonale e beträgt 8,6 cm, die Länge der 2. Diagonale f beträgt 7,11 cm.

    → Die fehlenden Winkel betragen \(\alpha \approx 62^\circ ,\,\,\,\gamma \approx 92,3^\circ ,\,\,\delta \approx 127,9\)

    Allgemeines Viereck
    Umfang allgemeines Viereck
    Innenwinkel allgemeines Viereck
    Fläche allgemeines Viereck
    Diagonale allgemeines Viereck
    Formel von Bretschneider
    konvexes Viereck
    konkaves Eck beim Viereck
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    Euklidische und nichteuklidische Geometrie

    Ein Ziel der Geometrie ist die Beschreibung vom Raum durch primitive Größen wie Punkt oder Gerade


    Euklidische ebene Geometrie

    Die euklidische ebene Geometrie dient der der Abbildung vom uns wohlvertrauten dreidimensionalen Raum

    • Zu je zwei Punkten A, B gibt es genau eine Gerade g durch diese Punkte. Diese Gerade g ist der kürzeste Abstand zwischen den beiden Punkten
    • Zu jeder Geraden g und jedem nicht auf g liegendem Punkt P gibt es genau eine Gerade h parallel zu g durch P („Parallelenaxiom“)
    • Die Summe der Innenwinkel in einem Dreieck beträgt immer 180 Grad

    Nichteuklidische Geometrie

    Die nichteuklidische Geometrie basiert auf der Negation vom Parallelenaxiom: Es existiert eine Gerade g und ein nicht auf g liegender Punkt P, durch den mindestens zwei Geraden verlaufen, die g nicht schneiden. In der nichteuklidischen Geometrie der allgemeinen Relativitätstheorie krümmen Schwerefelder den Raum. Ungeklärt ist ob das Universum hyperbolisch oder elliptisch gekrümmt ist.


    Nichteuklidische hyperbolische Geometrie

    Die nichteuklidische hyperbolische Geometrie kommt ohne dem Parallelenaxiom aus

    • Zu je zwei Punkten A, B gibt es genau eine Gerade g, welche beide Punkte enthält.
    • Zu jeder Gerade g und jedem nicht auf g liegendem Punkt P gibt es unendlich viele Parallelen zu Geraden g durch P
    • Die Summe der Innenwinkel in einem Dreieck ist immer kleiner als 180 Grad

    Nichteuklidische sphärische Geometrie der Kugel

    In der nichteuklidischen sphärischen Geometrie der Kugel gilt

    • Zu je zwei Punkten gibt es einen Großkreis, welcher beide Punkte enthält und der kürzeste Abstand auf der Oberfläche zwischen den beiden Punkten ist. Ein Großkreis entsteht durch den Schnitt einer Ebene welche die beiden Punkte und den Kugelmittelpunkt enthält mit der Kugeloberfläche
    • Es gibt keine parallelen Geraden
    • Die Summe der Innenwinkel in einem Dreieck ist immer größer 180 Grad

    Nichteuklidische elliptische Geometrie

    Die nichteuklidische elliptische Geometrie ist eine Verallgemeinerung der sphärischen Geometrie für Räume mit konstanter positiver Krümmung.


    Absolute Geometrie

    Die absolute Geometrie umfasst Sätze über den n-dimensionalen Raum, die sowohl in der euklidischen wie auch in der nichteuklidischen Geometrie gelten.

    Parallelenaxiom
    Euklidische Geometrie
    Nichteuklidische Geometrie
    Absolute Geometrie
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    Allgemeines Dreieck

    Ein allgemeines Dreieck erhält man, indem man drei beliebige, nicht auf einer Geraden liegende Punkte durch Strecken verbindet.

    \(\begin{array}{l} a \ne b \ne c\\ \gamma \ne 90^\circ \end{array}\)

    • Mit drei Bestimmungsstücken (Seitenlänge, Innenwinkel), von denen mindestens eines eine Seitenlänge sein muss, ist ein Dreieck eindeutig definiert
    • Rechtwinkelige Dreiecke sind in der technischen Praxis der wichtigste Spezialfall der allgemeinen Dreiecke. Nur für diesen Spezialfall gilt der Satz des Pythagoras. Mit Hilfe der Höhen kann man allgemeine Dreiecke in zwei rechtwinkelige Dreiecke zerlegen.
    • Der längsten Seite liegt der größte Winkel gegenüber
    • Mindestens zwei der drei Innenwinkel sind spitze Winkel

    Beschriftung im allgemeinen Dreieck

    Im allgemeinen Dreieck ist es üblich, die Dreieckseiten mit a, b und c zu beschriftet. Üblich ist es, die längste Seite – die Hypotenuse – mit „c“ zu bezeichnen. Weiter gilt, auch bei „unüblicher“ Beschriftung, d.h. wenn a oder b als Hypotenuse vorgegeben sind:

    • Der Seite „a“ gegenüber liegt der Winkel „\(\alpha\)“
    • Der Seite „b“ gegenüber liegt der Winkel „\(\beta\)“
    • Der Seite „c“ gegenüber liegt der Winkel „\(\gamma\)“
    • Die Winkel und die Seiten werden gegen den Uhrzeigersinn beschriftet

    Illustration zur Beschriftung im allgemeinen Dreieck

    Bogen d Bogen d: Umkreisbogen(F, G, I) Winkel α Winkel α: Winkel zwischen B, A, C Winkel α Winkel α: Winkel zwischen B, A, C Winkel β Winkel β: Winkel zwischen C, B, A Winkel β Winkel β: Winkel zwischen C, B, A Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen A, C, B Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen A, C, B Strecke c Strecke c: Strecke A, B Strecke a Strecke a: Strecke B, C Strecke b Strecke b: Strecke A, C Strecke f Strecke f: Strecke K, I Strecke g Strecke g: Strecke K, I Strecke h Strecke h: Strecke J, I Vektor u Vektor u: Vektor(E, D) Vektor u Vektor u: Vektor(E, D) c Text1 = “c” a Text2 = “a” b Text3 = “b” α Text7 = “α” β Text8 = “β” γ Text9 = “γ”


    Dreiecksungleichungen

    Die Dreiecksungleichungen besagen, dass die Summe zweier Seitenlängen immer größer ist, als die dritte Seite

    \(a + b > c;\,\,\,\,\,a + c > b;\,\,\,\,\,b + c > a\)


    Winkelsumme im allgemeinen Dreieck

    • Innenwinkel: Die Summe aller 3 Innenwinkel beträgt 180°
      \(\alpha + \beta + \gamma = 180^\circ \)
    • Außenwinkel: Die Summe aller 3 Außenwinkel beträgt 360°
    • Außenwinkelsatz: Ein Außenwinkel (er ergänzt den Innenwinkel auf 180°) ist immer gleich groß, wie die Summe der zwei nicht anliegenden Innenwinkel

    Illustration zur Winkelsumme im allgemeinen Dreieck

    Dreieck poly1 Dreieck poly1: Polygon A, B, C Winkel α Winkel α: Winkel zwischen i, b Winkel α Winkel α: Winkel zwischen i, b Winkel β Winkel β: Winkel zwischen a, i Winkel β Winkel β: Winkel zwischen a, i Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen j, b Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen j, b Winkel δ Winkel δ: Winkel zwischen B, A, C Winkel δ Winkel δ: Winkel zwischen B, A, C Winkel ε Winkel ε: Winkel zwischen C, B, A Winkel ε Winkel ε: Winkel zwischen C, B, A Winkel ζ Winkel ζ: Winkel zwischen A, C, B Winkel ζ Winkel ζ: Winkel zwischen A, C, B Gerade i Gerade i: Linie A, B Gerade j Gerade j: Linie B, C Gerade l Gerade l: Linie C, A Strecke c Strecke c: Strecke A, B Strecke a Strecke a: Strecke B, C Strecke b Strecke b: Strecke C, A Punkt A A = (3.64, 5.98) Punkt A A = (3.64, 5.98) Punkt B B = (11.64, 5.96) Punkt B B = (11.64, 5.96) Punkt C C = (10.02, 10.98) Punkt C C = (10.02, 10.98) c Text1 = “c” a Text2 = “a” b Text3 = “b” A Text4 = “A” B Text5 = “B” C Text6 = “C” γ Text7 = “γ” α Text8 = “α” β Text9 = “β”


    Sinussatz

    Mit dem Sinussatz kann man in allgemeinen (also nicht unbedingt rechtwinkeligen) Dreiecken fehlende gegenüber liegende Seiten oder Winkel berechnen. Der Sinussatz gilt auch in Dreiecken OHNE rechtem Winkel. Der Sinussatz wird angewendet, wenn 1 Seite und 2 Winkel oder 2 Seiten und 1 Winkel gegeben sind, wobei die beiden gegebenen Seiten den gegebenen Winkel nicht einschließen dürfen.

    Der Sinussatz besagt, dass im allgemeinen Dreieck der Quotient aus jeder Seitenlänge und dem Sinus vom jeweils gegenüber liegenden Winkel, gleich groß ist.

    \(\dfrac{a}{{\sin \alpha }} = \dfrac{b}{{\sin \beta }} = \dfrac{c}{{\sin \gamma }}\)

    Wichtig: Die Beschriftung ist so zu wählen, dass jeweils die Seiten a, b und c den Winkeln \(\alpha ,\,\beta \,\,\,{\text{und }}\gamma \) gegenüber liegen.


    Kosinussatz

    Mit dem Kosinussatz kann die 3. Seite eines allgemeinen Dreiecks berechnen, wenn zwei Seiten und der eingeschlossene Winkel bekannt sind. Wichtig: Der Kosinussatz gilt auch in Dreiecken OHNE rechtem Winkel. Der Satz des Pythagoras ist ein Spezialfall vom Kosinussatz für Dreiecke MIT rechtem Winkel. Man sieht das auch sofort, da der Subtrahend im Kosinussatz zu null wird, weil der Kosinus von 90° null ist. Der Kosinus-Satz wird angewendet, wenn 3 Seiten oder 2 Seiten und der eingeschlossene Winkel gegeben sind.

    \(\begin{array}{l} {a^2} = {b^2} + {c^2} - 2bc \cdot \cos \left( {\angle bc} \right)\\ {b^2} = {a^2} + {c^2} - 2ac \cdot \cos \left( {\angle ac} \right)\\ {c^2} = {a^2} + {b^2} - 2ab \cdot \cos \left( {\angle ab} \right) \end{array}\)

    Wichtig: Die Beschriftung ist so zu wählen, dass jeweils die Seiten a, b und c den Winkeln \(\alpha ,\,\beta \,\,\,{\text{und }}\gamma \) gegenüber liegen.


    Umfang eines allgemeinen Dreiecks

    Der Umfang eines jeden Dreiecks ergibt sich aus der Summe der drei Seitenlängen
    \(U = a + b + c\)


    Flächeninhalt eines allgemeinen Dreiecks

    Der Flächeninhalt eines allgemeinen Dreiecks errechnet sich aus "Seite mal zugehöriger Höhe halbe"
    \(A = a \cdot \dfrac{{{h_a}}}{2} = b \cdot \dfrac{{{h_b}}}{2} = c \cdot \dfrac{{{h_c}}}{2}\)

    Trigonometrische Flächenformel

    Der Flächeninhalt eines allgemeinen Dreiecks errechnet sich aus dem halben Produkt zweier Seiten mit dem Sinus des eingeschlossenen Winkels:

    \(A = \dfrac{{b \cdot c}}{2} \cdot \sin \alpha = \dfrac{{a \cdot c}}{2} \cdot \sin \beta = \dfrac{{a \cdot b}}{2} \cdot \sin \gamma\)


    Heron'sche Flächenformel

    Die Heron'sche Flächenformel dient zur Berechnung der Fläche eines allgemeinen Dreiecks, wenn alle 3 Seitenlängen a, b und c gegeben sind. Man erspart es sich dabei den Zwischenschritt, eine der Dreieckshöhen auszurechnen.

    \(\begin{array}{l} s = \dfrac{{a + b + c}}{2}\\ A = \sqrt {s \cdot \left( {s - a} \right) \cdot \left( {s - b} \right) \cdot \left( {s - c} \right)} \end{array}\)


    Aufteilung eines allgemeinen Dreiecks in zwei rechtwinkelige Dreiecke

    Mit Hilfe der Höhen ist es möglich aus einem allgemeinen Dreieck zwei rechtwinkelige Dreiecke zu machen, für die dann wieder der Satz vom Pythagoras gilt.

    \(\eqalign{ & {h_a} = b \cdot \sin \gamma = c \cdot \sin \beta \cr & {h_b} = c \cdot \sin \alpha = a \cdot \sin \gamma \cr & {h_c} = a \cdot \sin \beta = b \cdot \sin \alpha \cr} \)

    Für die Gültigkeit obiger Formeln muss die Seite c nicht die Hypotenuse sein, der Seite a muss aber der Winkel \(\alpha \) gegenüber liegen, usw.


    Illustration eines allgemeinen Dreiecks, welches entlang der Höhe hb in zwei rechtwinkelige Dreiecke aufgeteilt wird

    Dreieck d1 Dreieck d1: Polygon A, U, B Dreieck d2 Dreieck d2: Polygon C, U, B Bogen k Bogen k: Kreisbogen(M, N, O) Bogen poly2 Bogen poly2: Kreisbogen(C, S, T) Winkel α Winkel α: Winkel zwischen V, U, W Winkel α Winkel α: Winkel zwischen V, U, W Winkel β Winkel β: Winkel zwischen B_1, C_1, A_1 Winkel β Winkel β: Winkel zwischen B_1, C_1, A_1 Strecke c Strecke c: Strecke A, B Strecke a Strecke a: Strecke B, C Strecke b Strecke b: Strecke C, A Strecke g Strecke g: Strecke B, E Strecke b_1 Strecke b_1: Strecke A, U Strecke a_1 Strecke a_1: Strecke U, B Strecke u Strecke u: Strecke B, A Strecke b_2 Strecke b_2: Strecke C, U Strecke c_1 Strecke c_1: Strecke U, B Strecke u_1 Strecke u_1: Strecke B, C Punkt P P = (8.28, 9.3) Punkt P P = (8.28, 9.3) Punkt Z Z = (8.76, 9.67) Punkt Z Z = (8.76, 9.67) h_b text2 = “h_b” h_b text2 = “h_b” c Text1 = “c” a Text2 = “a” b Text3 = “b” A Text4 = “A” B Text5 = “B” C Text6 = “C” γ Text7 = “γ” $$\alpha $$ Text8 = “$$\alpha $$”


    Umkreisradius vom allgemeinen Dreieck

    Jedes allgemeine Dreieck hat einen Umkreis, dessen Mittelpunkt auf der Streckensymmetrale liegt. Bei spitzwinkeligen Dreiecken liegt er im Dreiecksinneren, bei rechtwinkeligen Dreiecken liegt er am Mittelkreis der Hypotenuse und bei einem Dreieck bei dem ein Winkel größer als 90° ist, liegt er außerhalb vom Dreieck.

    \({r_U} = \dfrac{a}{{2 \cdot \sin \alpha }} = \dfrac{b}{{2 \cdot \sin \beta }} = \dfrac{c}{{2 \cdot \sin \gamma }} = \dfrac{{a \cdot b \cdot c}}{{4 \cdot A}}\)


    Illustration vom Umkreis eines allgemeinen Dreiecks

    Kreis e Kreis e: Kreis durch M mit Mittelpunkt L Winkel α Winkel α: Winkel zwischen B, A, C Winkel α Winkel α: Winkel zwischen B, A, C Winkel β Winkel β: Winkel zwischen C, B, A Winkel β Winkel β: Winkel zwischen C, B, A Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen A, C, B Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen A, C, B Gerade i Gerade i: Streckensymmetrale b Gerade j Gerade j: Streckensymmetrale a Gerade k Gerade k: Streckensymmetrale c Strecke c Strecke c: Strecke A, B Strecke a Strecke a: Strecke B, C Strecke b Strecke b: Strecke A, C Vektor v Vektor v: Vektor(O, N) Vektor v Vektor v: Vektor(O, N) c Text1 = “c” a Text2 = “a” b Text3 = “b” α Text7 = “α” β Text8 = “β” γ Text9 = “γ” r_U Text10 = “r_U” r_U Text10 = “r_U”

    Allgemeines Dreieck
    Beschriftung allgemeines Dreieck
    Sinussatz
    Kosinussatz
    Umfang Dreieck
    Fläche allgemeines Dreieck
    Winkelsumme allgemeines Dreieck
    Heronsche Flächenformel
    Dreiecksungleichungen
    Umkreis allgemeines Dreieck
    Trigonometrische Flächenformel
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    Zylinder

    Ein Zylinder, auch Drehzylinder genannt, ist ein Körper dessen Grund- und Deckfläche flächengleiche Kreise sind und dessen Mantellinie h auf die Grund- und Deckfläche normal steht.


    Volumen vom Zylinder

    Das Volumen vom Zylinder ist das Produkt aus der kreisförmigen Grundfläche mal der Höhe vom Zylinder. Falls h=2r gilt, nennt man den Zylinder gleichseitig.

    Für das Volumen des Zylinders gilt
    \(V = {r^2}\pi h=Gh\)


    Oberfläche vom Zylinder

    Die Oberfläche vom Zylinder setzt sich aus der kreisförmigen Grund- und der Deckfläche sowie dem rechteckigen Mantel zusammen

    \(G = D = {r^2} \cdot \pi \)

    Für die Oberfläche des Zylinders gilt
    \(O = 2G + M = 2{r^2}\pi + 2r\pi h\)


    Netz vom Zylinder

    Das Netz vom Zylinder setzt sich aus der rechteckigen Mantelfläche und der kreisförmigen Grund- und Deckfläche zusammen. Die Länge der Mantelfläche entspricht dem Umfang vom Zylinder. Die Höhe der Mantelfläche entspricht der Höhe vom Zylinder. Eine Höhenlinie, die nicht im Inneren vom Zylinder liegt, sondern an der den Zylinder begrenzenden Mantelfläche, nennt man Mantellinie. Die Mantellinie ist somit die kürzeste Verbindung zwischen einem Punkt auf der Kreislinie der Grundfläche zum lotrecht darüber liegenden Punkt auf der Kreislinie der Deckfläche. Alle Zylinderhöhen und alle Mantellinien stehen normal auf der Grund- und der Deckfläche

    Viereck v1 Viereck v1: Polygon G, H, F, E Kreis c Kreis c: Kreis mit Mittelpunkt L und Radius 2 Kreis c Kreis c: Kreis mit Mittelpunkt L und Radius 2 Kreis d Kreis d: Kreis mit Mittelpunkt K und Radius 2 Kreis d Kreis d: Kreis mit Mittelpunkt K und Radius 2 Strecke g Strecke g: Strecke G, H Strecke h Strecke h: Strecke H, F Strecke f Strecke f: Strecke F, E Strecke e Strecke e: Strecke E, G Vektor u Vektor u: Vektor(L, M) Vektor u Vektor u: Vektor(L, M) Vektor v Vektor v: Vektor(K, N) Vektor v Vektor v: Vektor(K, N) Grundfläche Text1 = “Grundfläche” Deckfläche Text2 = “Deckfläche” Mantelfläche Text3 = “Mantelfläche” h Text4 = “h” r Text5 = “r” r Text6 = “r” $l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $ Text7 = “$l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $” $l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $ Text7 = “$l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $” $l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $ Text7 = “$l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $” $l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $ Text7 = “$l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $” $l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $ Text7 = “$l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $” $l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $ Text7 = “$l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $” $l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $ Text7 = “$l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $” $l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $ Text7 = “$l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $” $l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $ Text7 = “$l = U = 2 \cdot r \cdot \pi $”


    Raumdiagonale im Zylinder

    Die Raumdiagonale im Zylinder wir durch einen Durchmesser der Grund- bzw. Deckfläche und durch eine Mantellinie mit der Länge h aufgespannt. Ihre Länge errechnet sich daher mit Hilfe vom Satz von Pythagoras.

    \({d_R} = \sqrt {{d^2} + {h^2}} \)


    Illustration vom Zylinder

    Ellipse c Ellipse c: Ellipse mit Brennpunkten P, Q durch R Bogen k Bogen k: Bogen(c, π, 2π) Ellipse d Ellipse d: Ellipse mit Brennpunkten B, C durch E Strecke f Strecke f: Strecke G, H Strecke g Strecke g: Strecke I, J Strecke h Strecke h: Strecke M, N Strecke i Strecke i: Strecke O, S Strecke j Strecke j: Strecke T, N Strecke l Strecke l: Strecke U, T Vektor r Vektor r: Vektor(K, L) Vektor r Vektor r: Vektor(K, L) Punkt O Punkt O: Punkt auf h Punkt O Punkt O: Punkt auf h Punkt S Punkt S: Punkt auf r Punkt S Punkt S: Punkt auf r M Text1 = “M” r Text2 = “r” h Text3 = “h” d Text4 = “d” d_R Text5 = “d_R” d_R Text5 = “d_R”

    Volumen Zylinder
    Oberfläche Zylinders
    Drehzyliner
    Netz Zylinder
    Raumdiagonale Zylinder
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    Pyramide

    Eine Pyramide wird nach dem n-Eck benannt, welches die Grundfläche der Pyramide bildet. Jede Pyramide hat eine Spitze, auf die alle n Seitenflächen der Pyramide zulaufen. Die Höhe der Pyramide entspricht dem Normalabstand von der Spitze zur Grundfläche der Pyramide.

    • Ist die Grundfläche ein Dreieck, so handelt es sich um eine dreiseitige Pyramide.
    • Ist die Grundfläche ein Viereck, so handelt es sich um eine vierseitige Pyramide
    • Ist die Grundfläche ein n-Eck, so handelt es sich um eine n-seitige Pyramide

    Illustration vom Netz einer dreiseitigen Pyramide

    Das Netz einer dreiseitigen Pyramide erhält man, wenn man die drei Seitenflächen in die Ebene der Grundfläche ABC dreht. Benachbarte Seitenflächen haben eine gemeinsame Kante (s1, s2, s3)

    Dreieck d1 Dreieck d1: Polygon E, G, F Dreieck d2 Dreieck d2: Polygon G, H, E Dreieck d3 Dreieck d3: Polygon G, I, F Dreieck d4 Dreieck d4: Polygon F, J, E Dreieck d5 Dreieck d5: Polygon K, L, M Dreieck d6 Dreieck d6: Polygon M, N, L Dreieck d7 Dreieck d7: Polygon M, N, K Dreieck d8 Dreieck d8: Polygon K, N, L Strecke f Strecke f: Strecke E, G Strecke e Strecke e: Strecke G, F Strecke g Strecke g: Strecke F, E Strecke e_1 Strecke e_1: Strecke G, H Strecke g_1 Strecke g_1: Strecke H, E Strecke h_1 Strecke h_1: Strecke E, G Strecke f_1 Strecke f_1: Strecke G, I Strecke g_2 Strecke g_2: Strecke I, F Strecke i Strecke i: Strecke F, G Strecke e_2 Strecke e_2: Strecke F, J Strecke f_2 Strecke f_2: Strecke J, E Strecke j Strecke j: Strecke E, F Strecke m_1 Strecke m_1: Strecke K, L Strecke k_1 Strecke k_1: Strecke L, M Strecke l_1 Strecke l_1: Strecke M, K Strecke l_2 Strecke l_2: Strecke M, N Strecke m_2 Strecke m_2: Strecke N, L Strecke n Strecke n: Strecke L, M Strecke k_2 Strecke k_2: Strecke M, N Strecke m_3 Strecke m_3: Strecke N, K Strecke n_1 Strecke n_1: Strecke K, M Strecke l_3 Strecke l_3: Strecke K, N Strecke k_3 Strecke k_3: Strecke N, L Strecke n_2 Strecke n_2: Strecke L, K Punkt H Punkt H: Schnittpunkt von c, d Punkt H Punkt H: Schnittpunkt von c, d Punkt I Punkt I: Schnittpunkt von c, h Punkt I Punkt I: Schnittpunkt von c, h Punkt J Punkt J: Schnittpunkt von d, h Punkt J Punkt J: Schnittpunkt von d, h Punkt N N = (-12.81, 6.72) Punkt N N = (-12.81, 6.72) c Text1 = “c” a Text2 = “a” b Text3 = “b” s_2 Text4 = “s_2” s_2 Text4 = “s_2” s_2 Text5 = “s_2” s_2 Text5 = “s_2” s_1 Text6 = “s_1” s_1 Text6 = “s_1” s_1 Text7 = “s_1” s_1 Text7 = “s_1” s_3 Text8 = “s_3” s_3 Text8 = “s_3” s_3 Text9 = “s_3” s_3 Text9 = “s_3” S Text10 = “S” S Text11 = “S” S Text12 = “S” A Text13 = “A” B A = “B” C Text14 = “C” A Text15 = “A” B Text16 = “B” C Text17 = “C” S Text18 = “S”

    Die Illustration zeigt links die Pyramide von schräg oben betrachtet und rechts daneben das Netz der Pyramide


    Regelmäßige Pyramide

    Eine regelmäßige Pyramide ist ein Körper, dessen Grundfläche ein regelmäßiges Vieleck ist und der eine Spitze hat, auf die alle n Seitenflächen der Pyramide zulaufen.


    Gerade Pyramide

    Eine gerade Pyramide ist ein Körper, dessen Grundfläche ein n-Eck ist und der eine Spitze hat, die senkrecht über dem Mittelpunkt vom n-Eck liegt


    Regelmäßige gerade Pyramide

    Eine regelmäßige gerade Pyramide ist ein Körper, dessen Grundfläche ein regelmäßiges Vieleck ist und der eine Spitze hat, die senkrecht über dem Mittelpunkt vom regelmäßigen n-Eck liegt

    \(\eqalign{ & V = \dfrac{{G \cdot h}}{3} \cr & O = G + M \cr}\)


    Illustration einer regelmäßigen 6-eckigen geraden Pyramide

    Strecke f Strecke f: Strecke [A, B] Strecke g Strecke g: Strecke [B, C] Strecke h Strecke h: Strecke [A, D] Strecke i Strecke i: Strecke [D, E] Strecke j Strecke j: Strecke [E, F] Strecke k Strecke k: Strecke [F, C] Strecke l Strecke l: Strecke [E, G] Strecke m Strecke m: Strecke [G, A] Strecke n Strecke n: Strecke [D, G] Strecke p Strecke p: Strecke [G, B] Strecke q Strecke q: Strecke [G, C] Strecke r Strecke r: Strecke [G, F] Strecke s Strecke s: Strecke [H, I] G text1 = "G" h text2 = "h" M Text1 = "M"


    Quadratische gerade Pyramide

    Eine gerade quadratische Pyramide ist ein Körper, dessen Grundfläche ein Quadrat ist und dessen Mantelfläche aus 4 gleichschenkeligen kongruenten Dreiecken besteht. Der Mittelpunkt der Grundfläche, ist zugleich der Fußpunkt der Pyramidenhöhe h.

    \(\eqalign{ & O = G + M = {a^2} + 4a\dfrac{{{h_a}}}{2} \cr & V = G\dfrac{h}{3} = {a^2}\dfrac{h}{3} \cr & h_a^2 = {\left( {\dfrac{a}{2}} \right)^2} + {h^2}\,\,\,\,\,(PL) \cr & {s^2} = {\left( {\dfrac{a}{2}} \right)^2} + h_a^2\,\,\,\,\,(PL) \cr}\)


    Illustration einer quadratischen geraden Pyramide

    Dreieck d1 Dreieck d1: Polygon K, L, I Dreieck d2 Dreieck d2: Polygon L, M, I Strecke f Strecke f: Strecke H, G Strecke g Strecke g: Strecke G, F Strecke h Strecke h: Strecke F, E Strecke i Strecke i: Strecke E, H Strecke j Strecke j: Strecke E, G Strecke k Strecke k: Strecke H, F Strecke l Strecke l: Strecke I, G Strecke m Strecke m: Strecke I, F Strecke n Strecke n: Strecke I, H Strecke p Strecke p: Strecke I, E Strecke q Strecke q: Strecke J, I Strecke i_1 Strecke i_1: Strecke K, L Strecke k_1 Strecke k_1: Strecke L, I Strecke l_1 Strecke l_1: Strecke I, K Strecke i_2 Strecke i_2: Strecke L, M Strecke l_2 Strecke l_2: Strecke M, I Strecke m_1 Strecke m_1: Strecke I, L Strecke s Strecke s: Strecke N, I Punkt I I = (10, 13) Punkt I I = (10, 13) Punkt J Punkt J: Schnittpunkt von j, k Punkt J Punkt J: Schnittpunkt von j, k Punkt N Punkt N: Schnittpunkt von r, g Punkt N Punkt N: Schnittpunkt von r, g M Text1 = “M” S Text2 = “S” a Text3 = “a” a Text4 = “a” h Text5 = “h” s Text6_{1} = “s” s Text6_{2} = “s” s Text6_{3} = “s” s Text6_{4} = “s” s Text6_{5} = “s” s Text6_{6} = “s” h_a Text6 = “h_a” h_a Text6 = “h_a”

    Gerade Pyramide
    Pyramide
    Regelmäßige Pyramide
    Regelmäßige gerade Pyramide
    Quadratische gerade Pyramide
    Volumen Pyramide
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    Kugel

    Die Kugel ist jener Rotationskörper, der bei Drehung eines Kreises um einen Kreisdurchmesser entsteht. Die Kugeloberfläche ist eine Fläche die einer Koordinatengleichung zweiter Ordnung genügt und kann daher nicht in der Ebene verzerrungsfrei ausgebreitet werden. Der Ausdruck "Kugel" wird sowohl für die Kugeloberfläche als auch für den Kugelkörper verwendet. Die Kugel hat keine Ecken und keine Kanten und nur eine Fläche.


    Großkreis

    Ein Großkreis entsteht, wenn man eine Kugel mit einer Ebene schneidet, die durch den Kugelmittelpunkt verläuft. Der Durchmesser vom Großkreis entspricht dabei dem Durchmesser der Kugel. Entlang eines Großkreises verläuft die kürzeste Verbindung zwischen 2 beliebigen Punkten auf der Kugeloberfläche.


    Kleinkreis

    Ein Kleinkreis entsteht, wenn man eine Kugel mit einer Ebenen schneidet, die nicht durch den Kugelmittelpunkt verläuft.


    Illustration von Groß- und Kleinkreis

    Viereck v1 Viereck v1: Polygon R, T, U, S Kreis c Kreis c: Kreis durch B mit Mittelpunkt A Ellipse g Ellipse g: Ellipse mit Brennpunkten J, K durch L Ellipse g Ellipse g: Ellipse mit Brennpunkten J, K durch L Bogen h Bogen h: Bogen(g, π, 2π) Ellipse k Ellipse k: Ellipse mit Brennpunkten M, N durch O Ellipse k Ellipse k: Ellipse mit Brennpunkten M, N durch O Bogen p Bogen p: Bogen(k, π, 2π) Strecke r Strecke r: Strecke R, T Strecke t Strecke t: Strecke T, U Strecke u_1 Strecke u_1: Strecke U, S Strecke s Strecke s: Strecke S, R Vektor u Vektor u: Vektor(P, Q) Vektor u Vektor u: Vektor(P, Q) Vektor f Vektor f: Vektor(A, I) Vektor f Vektor f: Vektor(A, I) r text1 = “r” a Text1 = “a” M Text2 = “M” r > a Text3 = “r > a” $M \notin \varepsilon $ Text4 = “$M \notin \varepsilon $” $M \notin \varepsilon $ Text4 = “$M \notin \varepsilon $” $M \notin \varepsilon $ Text4 = “$M \notin \varepsilon $” $M \notin \varepsilon $ Text4 = “$M \notin \varepsilon $”


    Orthodrome bzw. Luftlinie

    Eine Orthodrome ist ein Teilstück eines Großkreises. So versuchen Flugzeuge, die zwei weit entfernte Städte verbinden, möglichst entlang eines Großkreises zu fliegen, die sogenannte Luftlinie, weil so die geringste Flugstrecke zurückgelegt werden muss. Während des Fluges, außer der Flug geht exakt in N-S-Richtung, muss dabei der Kurswinkel, das ist der Winkel zwischen Flugrichtung und Norden ständig angepasst werden.Alle Längenkreise (Meridiane) sind Orthodrome, während der Äquator als einziger Breitengrad eine Orthodrome ist. Alle anderen Breitenkreise sind Kleinkreise.


    Loxodrome bzw. Kompasskurs

    Eine Loxodrome ist eine Kurve auf der Kugeloberfläche, die zwei Punkte so verbindet, dass der Winkel zu den Meridianen (verlaufen in N-S Richtung) unveränderlich, der Kurswinkel also konstant, ist. Dabei nimmt man aber einen Umweg im Vergleich zur Luftlinie in kauf.


    Oberfläche der Kugel

    Die Oberfläche einer Kugel beträgt das vierfache der Fläche eines Großkreises. Die Kugeloberfläche, auch Sphäre genannt, setzt sich aus der Menge aller Punkte P des dreidimensionalen Raums zusammen, die von einem Punkt M, dem Kugelmittelpunkt, den gleichen Abstand r haben.

    \(\eqalign{ & d = 2 \cdot r \cr & U = 2 \cdot r \cdot \pi \cr & O = 4 \cdot {r^2} \cdot \pi \cr} \)

    Beispiel:
    \(\eqalign{
    & r = 5cm \cr
    & d = 2 \cdot r = 2 \cdot 5cm = 10cm \cr
    & U = 2 \cdot r \cdot \pi = = 2 \cdot 5cm \cdot \pi = 31,416cm \cr
    & O = 4 \cdot {r^2} \cdot \pi = 4 \cdot {\left( {5cm} \right)^2} \cdot \pi = 314,159c{m^2} \cr} \)


    Volumen der Kugel

    Das Kugelvolumen ist jener Rauminhalt, welcher durch die Kugeloberfläche eingeschlossen wird. Der Kugelkörper setzt sich aus der Menge aller Punkte P des dreidimensionalen Raums zusammen, die von einem Punkt M, dem Kugelmittelpunkt, einen Abstand kleiner gleich r haben.

    \(V = \dfrac{4}{3} \cdot {r^3} \cdot \pi \)

    Beispiel:
    \(\eqalign{
    & r = 5cm \cr
    & V = \frac{4}{3} \cdot {r^3} \cdot \pi = \frac{4}{3} \cdot {\left( {5cm} \right)^3} \cdot \pi = 523,599c{m^3} \cr} \)


    Illustration einer Kugel

    Kreis c Kreis c: Kreis durch B mit Mittelpunkt A Ellipse g Ellipse g: Ellipse mit Brennpunkten J, K durch L Bogen h Bogen h: Bogen[g, π, 2π] Strecke f Strecke f: Strecke [A, I] r text1 = "r"

    Kugel
    Kleinkreis
    Orthodrome bzw. Luftlinie
    Loxodrome bzw. Kompasskurs
    Oberfläche Kugel
    Volumen Kugel
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    Zylinderstumpf

    Ein Zylinderstumpf entsteht, wenn man einen Drehzylinder mit einer Ebene schneidet. Der Zylinderstumpf besteht dann aus einer kreisförmigen Grundfläche, einer elliptischen Deckfläche und einem Mantel. Im Spezialfall, dass die Schnittebene parallel zur Grundfläche ist, entsteht ein neuer, weniger hoher Drehzylinder.


    Volumen vom Zylinderstumpf

    Das Volumen vom Zylinderstumpf setzt sich aus der Grundfläche mal maximaler Zylinderhöhe abzüglich der Grundfläche mal der halben Höhendifferenz zwischen der maximalen und der minimalen Zylinderhöhe zusammen.

    \(V = {r^2} \cdot \pi \cdot {h_{\max }} - \dfrac{1}{2} \cdot {r^2} \cdot \pi \cdot \left( {{h_{\max }} - {h_{\min }}} \right)\)


    Illustration vom Zylinderstumpf

    Wenn die Schnittebene nicht parallel zur Grundebene ist, dann besteht der Zylinderstumpf aus einer kreisförmigen Grundfläche, einer elliptischen Deckfläche und einem Mantel.

    Ellipse c Ellipse c: Ellipse mit Brennpunkten P, Q durch R Bogen k Bogen k: Bogen(c, π, 2π) Ellipse e Ellipse e: Ellipse mit Brennpunkten V, U durch O Ellipse e Ellipse e: Ellipse mit Brennpunkten V, U durch O Strecke f Strecke f: Strecke D, G Strecke g Strecke g: Strecke J, I


    Netz vom Zylinderstumpf

    Das Netz vom Zylinderstumpf besteht aus einer kreisförmigen Grundfläche, einer elliptischen Deckfläche und einer rechteck-ähnlichen Figur, bei der die Höhe von einem Mindestwert zu einem Maximalwert anwächst.

    Viereck v1 Viereck v1: Polygon C, E, H, G Kreis d Kreis d: Kreis mit Mittelpunkt I und Radius 1 Kreis d Kreis d: Kreis mit Mittelpunkt I und Radius 1 Ellipse k Ellipse k: Ellipse mit Brennpunkten J, K durch N Ellipse k Ellipse k: Ellipse mit Brennpunkten J, K durch N Zahl a Zahl a: Integral von g im Intervall [-1.57, 4.71] Zahl a Zahl a: Integral von g im Intervall [-1.57, 4.71] Strecke c Strecke c: Strecke C, E Strecke e Strecke e: Strecke E, H Strecke h Strecke h: Strecke H, G Strecke g_1 Strecke g_1: Strecke G, C Grundfläche Text1 = “Grundfläche” Mantel Text2 = “Mantel” Deckfläche Text3 = “Deckfläche”

    Zylinderstumpf
    Volumen Zylinderstumpf
    Netz Zylinderstumpf
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    Geometrische Grundbegriffe von Figuren und Körpern

    Die geometrischen Grundbegriffe eröffnen den Einstieg in die Geometrie, und definieren deren grundlegende Elemente, ausgehend vom einfachsten Objekt, dem "Punkt".


    Punkt

    Ein Punkt repräsentiert eine konkrete Position in einem Koordinatensystem. Der Punkt ist ein null-dimensionales Objekt, also ein Objekt ohne Ausdehnung (ohne Länge, Breite oder Höhe). Daher hat er auch keine physikalische Einheit. Punkte werden mit Großbuchstaben beschriftet, etwa P1, P2,...


    Linie

    Die Linie ist ein Oberbegriff für zusammenhängende eindimensionale geometrische Objekte wie Geraden oder Kurven. Als eindimensionales Objekt hat die Linie eine Länge und somit die physikalische Einheit "Meter". Linien werden mit Kleinbuchstaben beschriftet, etwa mit g, f. Gerade werden mit den Mitteln der linearen Geometrie beschrieben, Kurven mit den Mitteln der nichtlinearen Geometrie.


    Gerade

    Die Gerade ist eine unendlich lange Linie ohne Begrenzungspunkte. Eine Gerade wird durch 2 Punkte definiert und verbindet diese durch eine nicht gekrümmte Linie.


    Strahl bzw. Halbgerade

    Die Halbgerade ist eine unendlich lange Linie, die von einem Begrenzungspunkt ausgeht.


    Strecke

    Die Strecke ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Begrenzungspunkten. Die beiden Punkte begrenzen die Strecke, indem sie den Anfangs und den Endpunkt der Strecke festlegen. Entlang des Weges vom Anfangs- zum Endpunkt liegen unendlich viele Punkte. Wenn die Strecke eine Länge ungleich null hat, dann stellt sie eine unendliche Punktmenge dar.


    Geodäte

    Eine Geodäte ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Begrenzungspunkten auf gekrümmten Flächen (Kugeloberfläche) oder in der gekrümmten Raumzeit der allgemeinen Relativitätstheorie


    Kurve

    Eine Kurve ist eine gekrümmte Linie. Obwohl die Punkte der Kurve in einer Ebene oder sogar im Raum liegen, ist die Kurve eindimensional, weil man sich auf ihr nur in eine Richtung bzw. deren Gegenrichtung bewegen kann. Mandelbrot erkannte, dass es Kurven (Küstenlinien) gibt, die ein Mittelding zwischen Linie und Fläche sind, und führte neben den ganzzahligen Dimensionen die gebrochenzahlige fraktale Dimensionen ein.


    Geometrische Figur

    Eine geometrische Figur ist eine Teilmenge von Punkten, die entweder in einer Ebene oder im dreidimensionalen Raum liegen. Letztere werden auch als Körper bezeichnet. Die einfachste geometrische Figur ist die Gerade, bzw. die Strecke als deren Teilmenge.


    Geometrischer Körper

    Geometrische Körper kann man anhand ihrer Kanten, Ecken und Begrenzungsflächen unterscheiden


    Stereometrie

    Die Stereometrie ist jenes Teilgebiet der Geometrie, welches sich mit dreidimensionalen Gebilden beschäftigt. Dazu gehören speziell die Berechnung vom Volumen und von der Oberfläche des Körpers.


    Kanten eines Körpers

    Kanten entstehen dort, wo sich 2 Begrenzungsflächen eines Körpers schneiden.


    Ecken eines Körpers

    Ecken entstehen dort, wo sich 3 Kanten eines Körpers schneiden.


    Oberfläche eines Körpers

    Die Oberfläche eines Körpers setzt sich zusammen aus der Mantelfläche plus den Grund- bzw. Deckflächen. Die Oberfläche ist also die Summe aller Begrenzungsflächen. Oberfläche = Mantel(fläche) + Grundfläche + Deckfläche


    Netz eines Körpers

    Als Netz bezeichnet man die in einer Ebene ausgebreitete Oberfläche. Breitet man alle Begrenzungsflächen in einer Ebene aus, so erhält man das Netz des Körpers


    Mantelfläche eines Körpers

    Die Mantelfläche eines Körpers ist dessen Oberfläche, abzüglich der Grund- und der Deckfläche


    Diagonale in geometrischen Figuren und Körpern

    Als Diagonale bezeichnet man die kürzest mögliche Verbindung zweier einander gegenüber liegender Eckpunkte in Vielecken oder einander gegenüber liegender Ecken eines Körpers.


    Sehwinkel

    Der Sehwinkel ist derjenige Winkel, unter dem ein Objekt in der Ferne von einem Beobachter wahrgenommen wird.


    Höhenwinkel

    Der Höhenwinkel ist derjenige Winkel, unter dem ein Punkt in der Ferne von der Horizontalen aufwärts gemessen wahrgenommen wird


    Tiefenwinkel

    Der Tiefenwinkel ist derjenige Winkel, unter dem ein Punkt in der Ferne von der Horizontalen abwärts gemessen wahrgenommen wird

     

    Geometrische Grundbegriffe
    Punkt
    Linie
    Gerade
    Strahl
    Strecke
    Geodäte
    Kurve
    Geometrische Figur
    Geometrischer Körper
    Stereometrie
    Kanten eines Körpers
    Ecken eines Körpers
    Oberfläche eines Körpers
    Netz eines Körpers
    Diagonale in geometrischen Figuren und Körpern
    Mantelfläche eines Körpers
    Sehwinkel
    Höhenwinkel
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    Kongruenzsätze

    Die vier Kongruenzsätze ermöglichen eine rasche Überprüfung, ob zwei allgemeine Dreiecke in Form und Größe übereinstimmen. Kongruente Dreiecke haben den gleichen Flächeninhalt, sie unterscheiden sich nur in der Lage zueinander, es sei denn sie sind sogar deckungsgleich. Zwei Dreiecke ABC / A‘B‘C‘ heißen deckungsgleich (kongruent), wenn sie durch Kongruenzabbildungen ineinander übergeführt werden können. Um die Kongruenz von 2 Dreiecken feststellen zu können, müssen sie in folgenden 3 Bestimmungsstücken übereinstimmen


    Kongruenz

    Zwei deckungsgleiche Figuren nennt man kongruent. Damit sie - nach einer Kongruenzabbildung - die gleiche Fläche überdecken, müssen ihre Seiten gleich lang und ihre Winkel gleich groß sein.


    WSW-Satz: Winkel-Seiten-Winkel-Satz

    Zwei Dreiecke sind kongruent, wenn sie in einer Seite und in den beiden anliegenden Winkeln übereinstimmen
    \(\dfrac{a}{{a'}} = 1;\,\,\,\,\,\beta = \beta ';\,\,\,\,\,\gamma = \gamma ';\)
    Winkel α Winkel α: Winkel zwischen F, E, G Winkel α Winkel α: Winkel zwischen F, E, G Winkel β Winkel β: Winkel zwischen G, F, E Winkel β Winkel β: Winkel zwischen G, F, E Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen I, H, J Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen I, H, J Winkel δ Winkel δ: Winkel zwischen J, I, H Winkel δ Winkel δ: Winkel zwischen J, I, H Strecke f Strecke f: Strecke E, G Strecke g Strecke g: Strecke G, F Strecke h Strecke h: Strecke F, E Strecke i Strecke i: Strecke H, J Strecke j Strecke j: Strecke J, I Strecke k Strecke k: Strecke I, H S Text2 = “S” S' Text5 = “S'” W Text7 = “W” W Text8 = “W” W' Text10 = “W'” W' Text11 = “W'”


    SWS-Satz: Seiten-Winkel-Seiten-Satz

    Zwei Dreiecke sind kongruent, wenn sie in zwei Seiten und dem eingeschlossener Winkel übereinstimmen
    \(\dfrac{a}{{a'}} = 1;\,\,\,\,\,\dfrac{b}{{b'}} = 1;\,\,\,\,\,\gamma = \gamma ';\)
    Winkel α Winkel α: Winkel zwischen F, E, G Winkel α Winkel α: Winkel zwischen F, E, G Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen I, H, J Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen I, H, J Strecke f Strecke f: Strecke E, G Strecke g Strecke g: Strecke G, F Strecke h Strecke h: Strecke F, E Strecke i Strecke i: Strecke H, J Strecke j Strecke j: Strecke J, I Strecke k Strecke k: Strecke I, H S Text1 = “S” S Text2 = “S” S' Text4 = “S'” S' Text5 = “S'” W Text7 = “W” W' Text10 = “W'”


    SSW-Satz: Seiten-Seiten-Winkel-Satz

    Zwei Dreiecke sind kongruent, wenn sie in zwei Seiten und dem der größeren Seite gegenüber liegenden Winkel übereinstimmen
    \(\dfrac{a}{{a'}} = 1;\,\,\,\,\,\dfrac{b}{{b'}} = 1;\,\,\,\,\,\beta = \beta ';\,\,\,\,\,{\text{mit}}\,\,b > a;\)
    Winkel β Winkel β: Winkel zwischen G, F, E Winkel β Winkel β: Winkel zwischen G, F, E Winkel δ Winkel δ: Winkel zwischen J, I, H Winkel δ Winkel δ: Winkel zwischen J, I, H Strecke f Strecke f: Strecke E, G Strecke g Strecke g: Strecke G, F Strecke h Strecke h: Strecke F, E Strecke i Strecke i: Strecke H, J Strecke j Strecke j: Strecke J, I Strecke k Strecke k: Strecke I, H S Text1 = “S” S Text2 = “S” S' Text4 = “S'” S' Text5 = “S'” W Text8 = “W” W' Text11 = “W'”


    SSS-Satz: Seiten-Seiten-Seiten-Satz

    Zwei Dreiecke sind kongruent, wenn sie in allen drei Seiten übereinstimmen.

    \(\dfrac{a}{{a'}} = 1;\,\,\,\,\,\dfrac{b}{{b'}} = 1;\,\,\,\,\,\dfrac{c}{{c'}} = 1;\)
    Strecke f Strecke f: Strecke E, G Strecke g Strecke g: Strecke G, F Strecke h Strecke h: Strecke F, E Strecke i Strecke i: Strecke H, J Strecke j Strecke j: Strecke J, I Strecke k Strecke k: Strecke I, H S Text1 = “S” S Text2 = “S” S Text3 = “S” S' Text4 = “S'” S' Text5 = “S'” S' Text6 = “S'”

    Kongruenzsätze
    SSS Seiten Seiten Seiten Kongruenzsatz
    SSW Seiten Seiten Winkel Kongruenzsatz
    SWS Seiten Winkel Seiten Kongruenzsatz
    WSW Winkel Seiten Winkel Kongruenzsatz
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    Gleichschenkeliges Dreieck

    Ein gleichschenkeliges Dreieck ist ein Dreieck mit zwei gleich langen Seiten, den sogenannten Schenkeln und einer Basis. Bei einem gleichschenkeligen Dreieck sind die beiden Basiswinkel gleich groß. Das gleichseitige Dreieck ist ein Sonderfall vom gleichschenkeligen Dreieck, bei dem alle drei Seiten gleich lang sind. Man spricht dann aber wieder von "Seiten" und nicht von "Schenkeln".


    Basiswinkel im gleichschenkeligen Dreieck

    Die Basiswinkel im gleichschenkeligen Dreieck sind gleich groß
    \(\alpha = \beta ;\,\,\,\gamma \ne 90^\circ \)


    Schenkel vom gleichschenkeligen Dreieck

    Die Schenkel vom gleichschenkeligen Dreiecksind gleich lang
    \(a = b \ne c\)


    Schenkellänge im gleichschenkeligen Dreieck

    Die Länge der Schenkel im gleichschenkeligen Dreieck errechnet sich aus der Länge der Basis und aus der Höhe auf die Basis
    \(a = b = \sqrt {{{\left( {\dfrac{c}{2}} \right)}^2} + {h_c}^2} \)


    Basislänge im gleichschenkeligen Dreieck

    Die Länge der Basis im gleichschenkeligen Dreieck errechnet sich aus der Schenkellänge und aus der Höhe auf die Basis
    \(c = 2 \cdot \sqrt {{a^2} - {h_c}^2} \)


    Höhe auf die Basis im gleichschenkeligen Dreieck

    Die Höhe hc teilt das gleichschenkelige Dreieck in zwei kongruente Dreiecke, weil sie eine Symmetrieachse ist. Die Höhe auf die Basis halbiert die Basis.
    \({h_c} = \sqrt {{a^2} - {{\left( {\dfrac{c}{2}} \right)}^2}} \)


    Umfang vom gleichschenkeligen Dreieck

    Der Umfang vom gleichschenkeligen Dreieck ergibt sich als doppelte Schenkellänge plus Basislänge
    \(U = 2a + c\)


    Fläche vom gleichschenkeligen Dreieck

    Die Fläche vom gleichschenkeligen Dreieck errechnet sich aus Basis mal halber Höhe auf die Basis
    \(A = c \cdot \dfrac{{{h_c}}}{2} = \dfrac{c}{2} \cdot \sqrt {{a^2} - \dfrac{{{c^2}}}{4}} \)​


    Illustration vom gleichschenkeligen Dreieck

    Dreieck poly1 Dreieck poly1: Polygon A, B, C Bogen d Bogen d: Kreisbogen[E, F, G] Bogen e Bogen e: Kreisbogen[C, H, I] Strecke c Strecke c: Strecke [A, B] von Dreieck poly1 Strecke a Strecke a: Strecke [B, C] von Dreieck poly1 Strecke b Strecke b: Strecke [C, A] von Dreieck poly1 Strecke f Strecke f: Strecke [C, D] Punkt J J = (8.18, 8.74) Punkt J J = (8.18, 8.74) h_c text1 = "h_c" h_c text1 = "h_c" A Text1 = "A" B Text2 = "B" C Text3 = "C" c Text4 = "c" a Text5 = "a" b Text6 = "b" γ Text7 = "γ" α Text8 = "α" β Text9 = "β"

    Gleichschenkeliges Dreieck
    Basiswinkel gleichschenkeliges Dreieck
    Schenkellänge gleichschenkeliges Dreieck
    Basislänge gleichschenkeliges Dreieck
    Umfang gleichschenkeliges Dreieck
    Fläche gleichschenkeliges Dreieck
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    Aufgaben

    Quadrat

    Das Quadrat ist ein Rechteck, bei dem alle vier Seiten gleich lang sind.

    • Alle 4 Seiten a sind gleich lang, das Quadrat ist daher gleichseitig
    • Alle 4 Innenwinkel sind rechte Winkel, das Quadrat ist daher ein Rechteck
    • Die beiden Diagonalen sind gleich lang, rechtwinkelig zu einander und halbieren einander
    • Der Schnittpunkt der beiden Diagonalen M, ist sowohl Inkreis-, Umkreismittelpunkt als auch Schwerpunkt

    Umfang vom Quadrat

    Der Umfang vom Quadrat entspricht der vierfachen Seitenlänge

    \(U = a + a + a + a = 4a\)


    Winkelsumme im Quadrat

    Jeder einzelne Winkel hat 90°. Die Summe der vier Innenwinkel eines Quadrats beträgt 360°.

    \(\alpha + \beta + \gamma + \delta = 4 \cdot 90^\circ = 360^\circ \)


    Flächeninhalt vom Quadrat

    Die Fläche vom Quadrat entspricht dem Quadrat der Seitenlänge

    \(A = a \cdot a = {a^2}\)


    Länge der Diagonalen im Quadrat

    Die Länge jeder der beiden Diagonalen im Quadrat entspricht dem Wurzel-Zweifachem einer Seitenlänge

    \(d = e = f = a \cdot \sqrt 2\)


    Inkreis im Quadrat

    Der Radius vom Inkreis im Quadrat entspricht der halben Seitenlänge. Der Inkreismittelpunkt ist zugleich der Schnittpunkt der beiden Diagonalen

    \({r_i} = \dfrac{a}{2}\)


    Umkreis vom Quadrat

    Der Radius vom Umkreis vom Quadrat entspricht der halben Diagonale. Der Umkreismittelpunkt ist zugleich der Schnittpunkt der beiden Diagonalen

    \({r_u} = \dfrac{d}{2} = \dfrac{a}{{\sqrt 2 }}\)


    Illustration vom Quadrat

    Vieleck poly1 Vieleck poly1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck poly1 Vieleck poly1: Vieleck(A, B, 4) Kreis c Kreis c: Kreis durch J mit Mittelpunkt I Kreis d Kreis d: Kreis durch K mit Mittelpunkt I Winkel α Winkel α: Winkel zwischen O, P, L Winkel α Winkel α: Winkel zwischen O, P, L Winkel β Winkel β: Winkel zwischen M, Q, O Winkel β Winkel β: Winkel zwischen M, Q, O Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen N, R, M Winkel γ Winkel γ: Winkel zwischen N, R, M Winkel δ Winkel δ: Winkel zwischen L, S, N Winkel δ Winkel δ: Winkel zwischen L, S, N Strecke f Strecke f: Strecke A, B Strecke g Strecke g: Strecke B, C Strecke h Strecke h: Strecke C, D Strecke i Strecke i: Strecke D, A Strecke j Strecke j: Strecke E, F Strecke k Strecke k: Strecke G, H Punkt I Punkt I: Schnittpunkt von j, k Punkt I Punkt I: Schnittpunkt von j, k A text1 = “A” B text2 = “B” C text3 = “C” D text4 = “D” M text5 = “M” a Text1 = “a” a Text2 = “a” a Text3 = “a” a Text4 = “a” d Text5 = “d” d Text5_{1} = “d” d Text5_{2} = “d” $$\alpha $$ Text6 = “$$\alpha $$” $$\beta $$ Text7 = “$$\beta $$” $$\gamma $$ Text8 = “$$\gamma $$” $$\delta $$ Text9 = “$$\delta $$”

    Quadrat
    Inkreis Quadrat
    Umkreis Quadrat
    Umfang Quadrat
    Fläche Quadrat
    Diagonale Quadrat
    Winkelsumme Quadrat
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