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Mengen

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    Menge

    Die Mengenlehre beschäftigt sich mit Mengen M, die eine die Zusammenfassung von unterscheidbaren Objekten {x1, x2, …, xn} aus der Grundmenge G sind.

    • Eindeutigkeit der Elemente: Für jedes Objekt muss man eindeutig entscheiden können, ob es zur Menge M gehört, dann nennt man es Element der Menge, oder ob es kein Teil der Menge ist. Eine Menge ist also durch ihre Elemente vollständig beschrieben.
    • Unabhängigkeit der Repräsentation: Jedes Element kann nur einmal in der Menge enthalten sein. Das mehrfache Anschreiben von ein und demselben Element einer Menge ist daher nicht sinnvoll. {1,1,2,2,3,3}={1,2,3}. Es ist egal, in welcher Reihenfolge die Elemente aufgezählt werden. Wenn es hingegen auf die Aufzählreihenfolge ankommt, dann spricht man von einem Tupel, nicht von einer Menge.
    • Zur Beschreibung von Mengen wird häufig der Ausdruck " für die gilt" - dargestellt durch einen Längsstrich "|" verwendet. Für alle Elemente der Menge gilt dann der nachfolgende Term. z.b.: x<7
    • Gleichheit von Mengen: Mengen sind gleich, wenn sie die unabhängig von der Reihenfolge oder Darstellung die selben Elemente enthalten. 
    • Verknüpfung von Mengen: Zwei Mengen A und B können durch Mengenoperationen mit einander verknüpft werden.
    • Beziehungen zwischen Mengen: Zwei Mengen A und B können in unterschiedlichen Relationen zu einander stehen.

     

    Mathematisch schreibt man eine Menge in geschweiften Klammern "{}" auf und listet die Elemente der Menge innerhalb dieser Klammern auf.

    \(\eqalign{ & {M_1} = \left\{ {x \in N|x < 7} \right\} \cr & {M_2} = \left\{ {1,2,3,4,5,6} \right\} \cr & {M_3} = \left\{ {} \right\} \cr & {M_4} = \left\{ {{\text{Karl}}{\text{, Kurt}}{\text{, Sophie}}} \right\} \cr} \)

     

    Schreibweise für Mengen in der Mengenlehre:

    • aufzählende Darstellung. \(M = \left\{ {3,4,5,...\infty } \right\}\)
      Man verwendet geschwungene Klammern und separiert die einzelnen Elemente durch Beistriche. Die Reihenfolge in der die Elemente angeschrieben werden spielt keine Rolle. {1,2,3}={3,1,2}}={2,3,1}.
    • beschreibende Darstellung: \(M = \left\{ {x\left| {x \geqslant 3} \right.} \right\}\)
      Man verwendet geschwungene Klammern. Dazwischen steht dann eine mathematische Formulierung vom Typ: "Variable für die gilt" + "mathematischer Term".

    Grundmenge

    Die Grundmenge G setzt sich aus allen, in einem konkreten mathematischen Zusammenhang betrachteten Objekten zusammen. Ihr Symbol sieht wie folgt aus: \(G\)


    Element einer Menge

    Um anzugeben ob ein Objekt zu einer Menge gehört verwendet man das "Element von" Symbol ∈

    • x ist Element der Menge M: \(x \in M\)

    Nicht Element einer Menge

    Um anzugeben, dass ein Objekt nicht zu einer Menge gehört, verwendet man das "kein Element von" Symbol ∉

    • x ist kein Element der Menge M: \(x \notin M\)

    Mächtigkeit oder die Kardinalität einer Menge

    Die Mächtigkeit oder die Kardinalität einer endlichen Menge, ist gleich der (abzählbaren) Anzahl n ihrer Elemente. Null ist die Kardinalität der leeren Menge

    \(\eqalign{
    & \left| M \right| = n \cr
    & \cr
    & M = \left\{ {} \right\} \cr
    & \left| M \right| = 0 \cr} \)

     

    Beispiel:

    \(\eqalign{ & M = \left\{ {a,b,c,d,e} \right\} \cr & \left| M \right| = 5 \cr} \)


    Leere Menge

    Die leere Menge enthält kein Element, also auch nicht die „Null“. Die leere Menge ist Teilmenge von jeder Menge. Die leere Menge hat wiederum die leere Menge als einzige Teilmenge.

    \(M = \left\{ {} \right\}\)


    Endliche Menge

    Eine endliche Menge enthält endlich viele Elemente.

    Genauer: Eine nichtleere Menge M heißt endlich, wenn es eine natürliche Zahl n gibt, und nachfolgende bijektive Abbildung gilt.

    \(\eqalign{ & f:M \to \left\{ {1,2,3,...,n} \right\} \cr & n = \left| M \right| \cr}\)


    Unendliche Menge

    Eine unendliche Menge enthält unendlich viele Elemente.

    Genauer: Eine nichtleere Menge M heißt unendlich, wenn es eine natürliche Zahl n gibt, und nachfolgende bijektive Abbildung gilt.

    \(\eqalign{ & f:M \to \left\{ {1,2,3,...,\infty } \right\} \cr & \infty = \left| M \right| \cr}\)

    Menge
    Elemente einer Menge
    nicht Element einer Menge
    Grundmenge
    Mächtigkeit einer Menge
    Leere Menge
    Endliche Menge
    Unendliche Menge
    Element von Symbol
    für die gilt - Mengenlehre
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    Beziehungen zwischen Mengen

    Zwei Mengen A und B können in unterschiedlichen Relationen zu einander stehen.

    • Gleiche Mengen: Die Mengen enthalten die selben Elemente
    • Gleichmächtige Mengen: Es gibt eine bijektive (umkehrbare) Abbildung zwischen den Elementen der beiden Mengen
    • (echte) Teilmenge: Jedes Element der einen Menge ist auch in der anderen Menge enthalten, wodurch diese zur Obermenge wird.
    • Disjunkte Mengen: Die beiden Mengen besitzen kein gemeinsames Element.

    Gleiche Mengen

    Zwei Mengen A, B heißen gleich (A=B), wenn beide dieselben Elemente besitzen, wobei es auf die Reihenfolge der Elemente nicht ankommt. Sprich: „Menge A gleich der Menge B, sodass für alle x gilt: Wenn x Element von A, dann muss x auch Element von B sein und umgekehrt.“

    \(A = B \Leftrightarrow \forall x:x \in A \Leftrightarrow x \in B;\)

    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck5 Viereck Vieleck5: Polygon O, P, Q, R Strecke a Strecke a: Strecke A, B Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke o Strecke o: Strecke O, P Strecke p Strecke p: Strecke P, Q Strecke q Strecke q: Strecke Q, R Strecke r Strecke r: Strecke R, O B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” G Text2 = “G”


    Gleichmächtige Mengen

    Endliche Mengen sind gleichmächtig, wenn sie eine idente Anzahl an Elementen haben, sodass man diese 1:1 einander zuordnen kann.

    \(A \sim B\)

    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck5 Viereck Vieleck5: Polygon O, P, Q, R Vieleck Vieleck2 Vieleck Vieleck2: Vieleck(S, T, 4) Vieleck Vieleck2 Vieleck Vieleck2: Vieleck(S, T, 4) Strecke a Strecke a: Strecke A, B Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke o Strecke o: Strecke O, P Strecke p Strecke p: Strecke P, Q Strecke q Strecke q: Strecke Q, R Strecke r Strecke r: Strecke R, O Strecke f Strecke f: Strecke S, T Strecke g Strecke g: Strecke T, U Strecke h Strecke h: Strecke U, V Strecke m Strecke m: Strecke V, S Vektor u Vektor u: Vektor(W, Z) Vektor u Vektor u: Vektor(W, Z) Vektor v Vektor v: Vektor(Z, W) Vektor v Vektor v: Vektor(Z, W) Vektor w Vektor w: Vektor(A_1, B_1) Vektor w Vektor w: Vektor(A_1, B_1) Vektor e Vektor e: Vektor(B_1, A_1) Vektor e Vektor e: Vektor(B_1, A_1) Vektor n Vektor n: Vektor(C_1, D_1) Vektor n Vektor n: Vektor(C_1, D_1) Vektor s Vektor s: Vektor(D_1, C_1) Vektor s Vektor s: Vektor(D_1, C_1) Vektor t Vektor t: Vektor(E_1, F_1) Vektor t Vektor t: Vektor(E_1, F_1) Vektor u_1 Vektor u_1: Vektor(F_1, E_1) Vektor u_1 Vektor u_1: Vektor(F_1, E_1) B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” 1 Text2 = “1” 2 Text3 = “2” 3 Text4 = “3” 4 Text5 = “4” a Text6 = “a” b Text7 = “b” c Text8 = “c” d Text9 = “d” G Text10 = “G”


    Teilmenge

    Eine Menge A heißt Teilmenge von der Menge B , wenn jedes Element von A auch Element von B ist. Die Menge B kann zusätzliche Elemente gegenüber der Menge A haben, muss aber nicht unbedingt mehr Elemente haben. Weniger Elemente als A kann B freilich nicht haben.

    \(\left( {A \subseteq B} \right)\)

    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck5 Viereck Vieleck5: Polygon O, P, Q, R Viereck Vieleck2 Viereck Vieleck2: Polygon S, T, U, V Strecke a Strecke a: Strecke A, B Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke o Strecke o: Strecke O, P Strecke p Strecke p: Strecke P, Q Strecke q Strecke q: Strecke Q, R Strecke r Strecke r: Strecke R, O Strecke s Strecke s: Strecke S, T Strecke t Strecke t: Strecke T, U Strecke u Strecke u: Strecke U, V Strecke v Strecke v: Strecke V, S B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” G Text2 = “G”


    Echte Teilmenge

    Eine Menge A heißt echte Teilmenge von der Menge B, wenn A eine Teilmenge von B ist und die beiden Mengen ungleich sind, d.h. die Menge B muss auf jeden Fall zusätzliche Elemente enthalten, die nicht in A sind.

    \(\left( {A \subset B} \right)\)

    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck5 Viereck Vieleck5: Polygon O, P, Q, R Viereck Vieleck2 Viereck Vieleck2: Polygon S, T, U, V Strecke a Strecke a: Strecke A, B Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke o Strecke o: Strecke O, P Strecke p Strecke p: Strecke P, Q Strecke q Strecke q: Strecke Q, R Strecke r Strecke r: Strecke R, O Strecke s Strecke s: Strecke S, T Strecke t Strecke t: Strecke T, U Strecke u Strecke u: Strecke U, V Strecke v Strecke v: Strecke V, S B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” G Text2 = “G”


    Potenzmenge

    Die Potenzmenge P(A) ist jene Menge, die alle Teilmengen von A umfasst.

    \(P\left( A \right) = \left\{ {M\left| {M \subseteq A} \right.} \right\}\)

    Beispiel:

    \(\eqalign{ & A = \left\{ {1,2} \right\} \cr & P\left( A \right) = \left\{ {\left\{ {} \right\},\left\{ 1 \right\},\left\{ 2 \right\},\left\{ {1,2} \right\}} \right\} \cr} \)


    Disjunkte Mengen

    Die disjunkten Mengen A und B besitzen kein gemeinsames Element. Der Durchschnitt / die Schnittmenge von A und B ist die leere Menge.

    \(A \cap B = \emptyset\)

    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck4 Viereck Vieleck4: Polygon G, H, M, N Viereck Vieleck5 Viereck Vieleck5: Polygon O, P, Q, R Strecke a Strecke a: Strecke A, B Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke g Strecke g: Strecke G, H Strecke g_1 Strecke g_1: Strecke G, H Strecke h_1 Strecke h_1: Strecke H, M Strecke m Strecke m: Strecke M, N Strecke n Strecke n: Strecke N, G Strecke o Strecke o: Strecke O, P Strecke p Strecke p: Strecke P, Q Strecke q Strecke q: Strecke Q, R Strecke r Strecke r: Strecke R, O B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” G Text2 = “G”

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    Verknüpfungen zwischen Mengen

    Zwei Mengen A und B können durch Mengenoperationen mit einenander verknüpft werden.

    • Vereinigungsmenge: Die Menge all jener Elemente die zur einen oder zur anderen oder zu beiden Mengen gehören
    • Schnittmenge: Die Menge aller Elemente, die zu beiden Mengen gehören
    • Differenzmenge: Die Menge aller Elemente, die zwar zur einen, nicht aber zur anderen Menge gehören
    • Symmetrische Differenzmenge: Die Menge aller Elemente, die ausschließlich in einer der beiden Mengen, nicht aber in beiden Mengen, enthalten sind
    • Komplementärmenge: Die Elemente die zwar der Obermenge, nicht aber der darin enthaltenen Teilmenge angehören
    • Produktmenge bzw. Kartesisches Produkt: Die Menge der geordneten Paare, wobei die 1. Komponente aus der Menge A und die 2. Komponente aus der Menge B stammt.

    Vereinigungsmenge

    Die Vereinigungsmenge umfasst jene Elemente, die zur Menge A oder zur Menge B gehören. Die Vereinigung der Mengen A und B, das sind alle jene x aus der Grundmenge, für die gilt: x ist Element von A oder x ist Element von B .

    \(A \cup B: = \left\{ {x \in G\left| {x \in A \vee x \in B} \right.} \right\}\)
    Sprich: " Die Vereinigungsmenge ist die Menge aller Elemente x aus einer gegebenen Grundmenge, für die gilt, dass x entweder ein Element der Menge A ist oder ein Element der Menge B ist."

    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck2 Viereck Vieleck2: Polygon E, F, G, H Viereck Vieleck3 Viereck Vieleck3: Polygon I, J, K, L Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke f Strecke f: Strecke F, G Strecke g Strecke g: Strecke G, H Strecke h Strecke h: Strecke H, E Strecke m Strecke m: Strecke M, N Strecke n Strecke n: Strecke O, P Strecke p Strecke p: Strecke Q, R Strecke q Strecke q: Strecke S, T Strecke r Strecke r: Strecke U, V B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” G Text2 = “G”

    Beispiel:
    \(\eqalign{ & A = \left\{ {1,2,3} \right\} \cr & B = \left\{ {2,3,4} \right\} \cr & A \cup B = \left\{ {1,2,3,4} \right\} \cr} \)


    Schnittmenge

    Die Schnittmenge umfasst jene Elemente die zur Menge A und zur Menge B gehören. Der Durchschnitt der Mengen A und B, das sind alle jene x aus der Grundmenge, für die gilt: x ist Element von A und x ist auch Element von B.

    \(A \cap B: = \left\{ {x \in G\left| {x \in A \wedge x \in B} \right.} \right\}\)
    Sprich: "Die Schnittmenge ist die Menge aller Elemente x aus einer gegebenen Grundmenge, für die gilt, dass x ein Element der Menge A und ein Element der Menge B ist."

    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck2 Viereck Vieleck2: Polygon E, F, G, H Viereck Vieleck3 Viereck Vieleck3: Polygon I, J, K, L Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke f Strecke f: Strecke F, G Strecke g Strecke g: Strecke G, H Strecke h Strecke h: Strecke H, E Strecke i Strecke i: Strecke I, J Strecke j Strecke j: Strecke J, K Strecke k Strecke k: Strecke K, L Strecke l Strecke l: Strecke L, I B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” G Text2 = “G”

    Beispiel:
    \(\eqalign{ & A = \left\{ {1,2,3} \right\} \cr & B = \left\{ {2,3,4} \right\} \cr & A \cap B = \left\{ {2,3} \right\} \cr} \)


    Differenzmenge

    Die Differenzmenge umfasst jene Elemente die zur Menge A aber nicht zur Menge B gehören. Der Differenz der Mengen A und B, das sind alle jene x aus der Grundmenge für die gilt: x ist Element von A und x ist kein Element von B.

    \(A\backslash B: = \left\{ {x \in G\left| {x \in A \wedge x \notin B} \right.} \right\}\)
    Sprich: "Die Differenzmenge ist die Menge aller Elemente x aus einer gegebenen Grundmenge, für die gilt, dass x ein Element der Menge A, aber kein Element der Menge B ist."
    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck2 Viereck Vieleck2: Polygon E, F, G, H Viereck Vieleck3 Viereck Vieleck3: Polygon I, J, K, L Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke f Strecke f: Strecke F, G Strecke g Strecke g: Strecke G, H Strecke h Strecke h: Strecke H, E Strecke i Strecke i: Strecke I, J Strecke j Strecke j: Strecke J, K Strecke k Strecke k: Strecke K, L Strecke l Strecke l: Strecke L, I B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” G Text2 = “G”

    Beispiel:

    \(\eqalign{ & A = \left\{ {1,2,3} \right\} \cr & B = \left\{ {2,3,4} \right\} \cr & A{\text{\ }}B = \left\{ 1 \right\} \cr} \)


    Symmetrische Differenzmenge

    Die symmetriesche Differenzmenge umfasst jene Elemente, die ausschließlich in einer der beiden Mengen, nicht aber in beiden Mengen, enthalten sind.

    \(A\Delta B = \left\{ {\left( {x \in A \wedge x \notin B} \right) \vee \left( {x \notin A \wedge x \in B} \right)} \right\}: = \left( {A\backslash B} \right) \cup \left( {B\backslash A} \right)\)
    Sprich: "Die symmetrische Differenzmenge A Delta B enthält alle Elemente x, die Element der Menge A nicht aber der Menge B sind, sowie alle Elemente x die Element der Menge B nicht aber Element der Menge A sind". Oder anders formuliert: Die symmetrische Differenzmenge enthält die Menge aller Elemente, die ausschließlich in einer der beiden Mengen, nicht aber in beiden Mengen, enthalten sind.

    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck2 Viereck Vieleck2: Polygon E, F, G, H Viereck Vieleck3 Viereck Vieleck3: Polygon I, J, K, L Viereck v1 Viereck v1: Polygon M, N, O, P Viereck v2 Viereck v2: Polygon P, Q, R, S Viereck v3 Viereck v3: Polygon T, U, V, R Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke f Strecke f: Strecke F, G Strecke g Strecke g: Strecke G, H Strecke h Strecke h: Strecke H, E Strecke i Strecke i: Strecke I, J Strecke j Strecke j: Strecke J, K Strecke k Strecke k: Strecke K, L Strecke l Strecke l: Strecke L, I Strecke m Strecke m: Strecke M, N Strecke n Strecke n: Strecke N, O Strecke o Strecke o: Strecke O, P Strecke p Strecke p: Strecke P, M Strecke p_1 Strecke p_1: Strecke P, Q Strecke q Strecke q: Strecke Q, R Strecke r Strecke r: Strecke R, S Strecke s Strecke s: Strecke S, P Strecke t Strecke t: Strecke T, U Strecke u Strecke u: Strecke U, V Strecke v Strecke v: Strecke V, R Strecke r_1 Strecke r_1: Strecke R, T Strecke f_1 Strecke f_1: Strecke W, Z B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” G Text2 = “G”

    Beispiel:
    \(\eqalign{ & A = \left\{ {1,2,3} \right\} \cr & B = \left\{ {2,3,4} \right\} \cr & A\Delta B = \left\{ {1,4} \right\} \cr} \)


    Komplementäre Menge

    Die komplementäre Menge A Querstrich enthält all jene Elemente von der Grundmenge G, die nicht in der Menge A enthalten sind. Die komplementäre Menge von A ist die Grundmenge, ohne den Elementen der Menge A.

    \(\mathop A\limits^ - : = \left\{ {x \in B\left| {x \notin A} \right.} \right\} = B\backslash A\)
    Sprich: "Die komplementäre Menge von A ist die Menge aller Elemente x, die Element von der Menge B sind, für die gilt, dass x kein Element von der Menge A ist"
    Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Vieleck Vieleck1 Vieleck Vieleck1: Vieleck(A, B, 4) Viereck Vieleck2 Viereck Vieleck2: Polygon S, T, U, V Strecke a Strecke a: Strecke A, B Strecke b Strecke b: Strecke B, C Strecke c Strecke c: Strecke C, D Strecke d Strecke d: Strecke D, A Strecke s Strecke s: Strecke S, T Strecke t Strecke t: Strecke T, U Strecke u Strecke u: Strecke U, V Strecke v Strecke v: Strecke V, S B Text1 = “B” A Text1_1 = “A” G Text2 = “G”

    Beispiel:
    Die Grundmenge sei \({{\Bbb N}_0}\)
    \(\eqalign{ & {{\Bbb N}_0} \cr & A = \left\{ {x \in {{\Bbb N}_0}\left| {{\text{x ist gerade}}} \right.} \right\} \cr & \overline A = \left\{ {x \in {{\Bbb N}_0}\left| {{\text{x ist ungerade}}} \right.} \right\} \cr} \)


    Produktmenge

    Die Produktmenge bzw. das kartesische Produkt "A kreuz B" ist die Menge der geordneten Paare, wobei die erste Komponente aus der Menge A und die zweite Komponente aus der Menge B stammt.

    \(A \times B = \left\{ {\left( {a,b} \right)\left| {a \in A \wedge b \in B} \right.} \right\}\)
    Sprich: "A Kreuz B ist die Menge aller geordneten Paare für die gilt dass a Element von der Menge A und b Element von der Menge B ist."

    Beispiel:
    \(\eqalign{ & A = \left\{ {1,2,3} \right\} \cr & B = \left\{ {s,t} \right\} \cr & A \times B = \left\{ {\left( {1,s} \right),\left( {1,t} \right),\left( {2,s} \right),\left( {2,t} \right),\left( {3,s} \right),\left( {3,t} \right)} \right\} \cr} \)


    Ereignisse in Mengenschreibweise

    • \(E \in \left( {A \cap B} \right)\): Schnittmenge von A und B

      • Das Ereignis E muss der Menge A und B angehören
    • \(E \in \left( {A \cup B} \right)\):  Vereinigungsmenge von A und B
      • Das Ereignis E muss der Menge A oder der Menge B oder beiden Mengen angehören
    • \(E \in \overline A \): nicht A
      • Das Ereignis E gehört nicht der Menge A an
    • \(E \in \left( {A\backslash B} \right)\): A ohne B
      • Das Ereignis E muss der Menge A angehören, darf aber nicht auch der Menge B angehören

     

    Verknüpfungen zwischen Mengen
    Vereinigungsmenge
    Schnittmenge
    Differenzmenge
    Komplementäre Mengen
    Produktmenge
    Symmetrische Differenzmenge
    Ereignisse in Mengenschreibweise
    Fragen oder Feedback
    Wissenspfad
    Aufgaben

    Mengenalgebra

    Die Mengenalgebra beschäftigt sich mit den Rechenregeln, die für die Schnitt- bzw. Vereinigungsmenge zweier gegebener Mengen A und B gelten.

    Schnittmenge Vereinigungsmenge
    Kommutativgesetz \(A \cap B = B \cap A\) \(A \cup B = B \cup A\)
    Assoziativgesetz \(\left( {A \cap B} \right) \cap C = A \cap \left( {B \cap C} \right)\) \(\left( {A \cup B} \right) \cup C = A \cup \left( {B \cup C} \right)\)
    Distributivgesetz \(A \cap \left( {B \cup C} \right) = \left( {A \cap B} \right) \cup \left( {A \cap C} \right)\) \(A \cup \left( {B \cap C} \right) = \left( {A \cup B} \right) \cap \left( {A \cup C} \right)\)
    Gesetz für das Komplement \(A \cap \overline A = \left\{ {} \right\}\) \(A \cup \overline A = M\)
    Gesetz von De Morgan \(\overline {\left( {A \cap B} \right)} = \overline A \cup \overline B \) \(\overline {\left( {A \cup B} \right)} = \overline A \cap \overline B \)
    Mengenalgebra
    De Morgansche Regeln
    Schnittmenge
    Vereinigungsmenge
    Fragen oder Feedback
    Wissenspfad
    Aufgaben

    Standard Zahlenmengen

    Eine Standard Zahlenmenge umfasst alle Zahlen, die bei bestimmten Arten von Rechnungen gebräuchlich sind. Die einzelnen Mengen bauen auf einander auf, wobei jede Zahlenmenge in der darauf aufbauenden Zahlenmenge vollkommen enthalten ist. Alle Zahlen gehören einer oder mehreren der nachfolgenden Standard Zahlenmengen an.

    \({\Bbb N} \subset {\Bbb Z} \subset {\Bbb Q} \subset {\Bbb R} \subset {\Bbb C}\)

    • Natürliche Zahlen: Null, sowie alle positiven ganzen Zahlen
    • Ganze Zahlen: Alle positiven und negativen ganzen Zahlen
    • Rationale Zahlen: Alle positiven und negativen Kommazahlen, die grundsätzlich als Bruch mit ganzen Zahlen im Zähler und im Nenner dargestellt werden können
    • Irrationale Zahlen: Alle positiven und negativen Kommazahlen, die grundsätzlich nicht als Bruch mit ganzen Zahlen im Zähler und im Nenner dargestellt werden können
    • Reelle Zahlen: Die Summe aus den rationalen und irrationalen Zahlen. Bilden den Realteil der komplexen Zahlen.
    • Imaginäre Zahlen: Eine komplexe Zahl, deren Realteil null ist, zugleich eine komplexe Zahl, deren Quadrat eine nicht positive reelle Zahl ist. Bilden den Imaginärteil einer komplexen Zahl.
    • Komplexe Zahlen: Zahlenpaare, die sich aus einem Real- und einem Imaginärteil zusammensetzen und die nicht mehr nur am Gaußschen Zahlenstrahl sondern in der Gaußschen Ebene liegen.

     

    Bild
    Zahlenmengen

    Menge der natürlichen Zahlen

    Die Menge der natürlichen Zahlen, ist die Menge der nicht negativen ganzen Zahlen, bzw. die Menge aller positiven ganzen Zahlen, zu denen auch Null zählt.

    Null ist die kleinste natürliche Zahl. Man kann keine größte natürliche Zahl benennen, weil es - am positiven Zahlenstrahl - unendlich viele natürliche Zahlen mit 1 als Abstand gibt.

    \({\Bbb N} = \left\{ {0,1,2,3,4...\infty } \right\} \)

    Beispiele:

    \(\eqalign{ & 0,\mathop 9\limits^ \bullet = 1 \in {\Bbb N} \cr & \dfrac{9}{3} = 3 \in {\Bbb N} \cr} \)


    Menge der natürlichen Zahlen ohne Null

    Die Menge der natürlichen Zahlen ohne Null, ist die Menge aller positiven ganzzahligen Zahlen. Man schreibt ein kleines hochgestelltes "+" hinter dem "N".

    \({{\Bbb N}^+} = \left\{ {1,2,3,4...\infty } \right\}\)


    Menge der geraden natürlichen Zahlen

    Die Menge der geraden natürlichen Zahlen ist die Menge der geraden nicht negativen ganzen Zahlen, zu denen auch Null zählt, weil die geraden Zahlen durch 2 stets ohne Rest teilbar sind.

    \({{\Bbb N}_g} = \left\{ {0,2,4,6..\infty } \right\}\)


    Menge der ungeraden natürlichen Zahlen

    Die Menge der ungeraden natürlichen Zahlen ist die Menge der ungeraden nicht negativen ganzen Zahlen.

    \({{\Bbb N}_u} = \left\{ {1,3,5,7..\infty } \right\}\)


    Menge der Primzahlen

    Primzahlen sind jene Zahlen, die größer als 1 sind, die aber ausschließlich durch sich selbst und durch 1 ganzzahlig teilbar sind. Primzahlen lassen sich daher durch exakt zwei Faktoren darstellen. Sie sind somit eine Teilmenge der natürlichen Zahlen.

    \(P = \left\{ {2,3,5,7,11,13...} \right\}\)

    • "1" ist keine Primzahl, weil eine Primzahl genau zwei Teiler haben muss, nämlich 1 und sich selbst. "1" hat aber nur einen Teiler, nämlich 1 und ist daher keine Primzahl.
    • "2" ist die kleinste Primzahl

    Der Satz von Euklid zu Primzahlen

    Der „Satz von Euklid“ besagt, dass es unendlich viele Primzahlen gibt.


    Fundamentalsatz der Arithmetik

    Der Fundamentalsatz der Arithmetik besagt, dass sich jede natürliche Zahl, die größer als 1 ist und die selbst keine Primzahl ist, als Produkt von zwei oder mehreren Primzahlen darstellen lässt. Darauf basiert die Primfaktorenzerlegung. Es wurde noch keine Regelmäßigkeit gefunden, nach der Primzahlen auftreten.

    Die Menge der natürlichen Zahlen lässt sich somit unterteilen in

    • 0
    • 1
    • Primzahlen (2, 3, 5, 7, 11, 13, 17, 19,...)
    • aus 2 oder 3 Primzahlen zusammengesetzte Zahlen (1742 vom Mathematiker Goldbach, in einem Brief an Euler, formulierte und bis heute unbewiesene Vermutung) 
      • starke, oder binäre Goldbachsche Vermutung: Jede gerade Zahl, die größer als 2 ist, kann als Summe von 2 Primzahlen dargestellt werden
        \(\eqalign{ & 4 = 2 + 2 \cr & 6 = 3 + 3 \cr & 8 = 3 + 5 \cr & 10 = 3 + 7 \cr & 12 = 5 + 7 \cr & 14 = 3 + 11 \cr & 16 = 3 + 13 \cr & 18 = 5 + 13 = 7 + 11 \cr & 20 = 7 + 13 \cr} \)
      • schwache, oder ternäre Goldbachsche Vermutung: Jede ungerade Zahl, die größer als 5 ist, kann als Summe von 3 Primzahlen dargestellt werden
        \(\eqalign{ & 7 = 2 + 2 + 3 \cr & 9 = 2 + 2 + 5 = 3 + 3 + 3 \cr & 11 = 2 + 2 + 7 = 3 + 3 + 5 \cr & 13 = 5 + 5 + 3 = 3 + 3 + 7 \cr & 15 = 5 + 5 + 5 = ... \cr & 17 = 5 + 5 + 7 = ... \cr & 19 = 5 + 7 + 7 = ... \cr} \)

     

    Einige Beispiele

    \(\eqalign{ & 144 = {2^4} \cdot {3^2} \cr & 145 = 5 \cdot 29 \cr & 146 = 2 \cdot 73 \cr & 147 = 3 \cdot {7^2} \cr} \)


    Menge der ganzen Zahlen

    Die Menge der ganzen Zahlen sind die um die negativen ganzen Zahlen erweiterten natürlichen Zahlen. Die Menge der ganzen Zahlen ist gegenüber der Addition, der Multiplikation und der Subtraktion abgeschlossen.

    \({\Bbb Z} = \left\{ { - \infty ,..., - 1,0,1,2,...\infty } \right\}\)

    Beispiel:

    \( - \root 2 \of 4 = - 2 \in {\Bbb Z}\)

    • Nachfolger: Zu jeder ganzen Zahl kann man 1 dazuzählen, dann erhält man den Nachfolger, der wiederum eine ganze Zahl ist
    • Vorgänger: Von jeder ganzen Zahl kann man 1 abziehen, dann erhält man den Vorgänger, der wiederum eine ganze Zahl ist

    Menge der rationalen Zahlen

    Die Menge der rationalen Zahlen sind die um die Brüche erweiterten Zahlen. Alle positiven oder negativen Zahlen, die sich als Quotient (als Bruch) darstellen lassen, wobei sowohl im Zähler als auch im Nenner ganze Zahlen stehen. Umgekehrt können diese Brüche wiederum durch Division des Zählers durch den Nenner, als endliche oder als periodische Dezimalzahlen dargestellt werden. Die Menge der rationalen Zahlen ist gegenüber der Addition und der Multiplikation sowie der Subtraktion und der Division abgeschlossen.

    \({\Bbb Q} = \left\{ {\dfrac{p}{q}\left| {p \in {\Bbb Z},q \in {{\Bbb N}^*}} \right.} \right\} \)

    Beispiele:

    \(\eqalign{ & \frac{\pi }{2} \notin {\Bbb Q};\,\,\,\,\,\frac{{\sqrt 2 }}{2} = \frac{1}{{\sqrt 2 }} \notin {\Bbb Q} \cr & - 2,234 \in {\Bbb Q};\,\,\,\,\,2,\mathop 2\limits^ \bullet \in Q \cr} \)


    Menge der irrationalen Zahlen

    Die Menge der irrationalen Zahlen umfasst jene Zahlen die sich aus unendlich vielen, nicht periodischen Dezimalstellen zusammensetzen. Man kann irrationale Zahlen nicht als Bruch mit ganzen Zahlen im Zähler und im Nenner darstellen.

    \({\Bbb I} = {\Bbb R}\backslash {\Bbb Q}\)

    Beispiele:

    \(\pi \in {\Bbb I};\,\,\,\,\,e \in {\Bbb I};\,\,\,\,\,\sqrt 2 \in I;\,\,\,\,\,\sqrt 4 \notin {\Bbb I}\left( { \in {\Bbb N}} \right)\)


    Menge der reellen Zahlen

    Die Menge der reellen Zahlen sind die um die irrationalen Zahlen erweiterten rationalen Zahlen. Die Menge der reellen Zahlen setzt sich also aus der Menge der rationalen und der irrationalen Zahlen zusammen. Die Menge der reellen Zahlen ist gegenüber allen 4 Grundrechnungsarten abgeschlossen.

    \({\Bbb R} = {\Bbb Q} \cup {\Bbb I}\)


    Menge der komplexen Zahlen

    Die Menge der komplexen Zahlen sind die um die imaginären Zahlen erweiterten reellen Zahlen. Die Menge der komplexen Zahlen erweitert den Zahlenbereich der reellen Zahlen so, dass die Gleichung x2+1=0 lösbar wird. Dazu führt man die imaginäre Einheit i als neue Zahl ein, wobei gilt i2=-1

    \({\Bbb C} = \left\{ {z = a + ib\left| {a,b \in {\Bbb R},{i^2} = - 1} \right.} \right\} \)

    Beispiele:

    \(\sqrt { - 2} \in {\Bbb C};\,\,\,\,\, - \sqrt 2 \in {\Bbb I} \in {\Bbb C};\)

    Zahlenmengen
    Menge der natürlichen Zahlen
    Menge der ganzen Zahlen
    Menge der rationalen Zahlen
    Menge der irrationalen Zahlen
    Menge der komplexen Zahlen
    Menge der natürlichen Zahlen ohne Null
    Menge der geraden natürlichen Zahlen
    Menge der ungeraden natürlichen Zahlen
    Menge der Primzahlen
    Menge der reellen Zahlen
    Primfaktoren
    Satz von Euklid zu Primzahlen
    Fundamentalsatz der Arithmetik
    Null ist eine gerade Zahl
    Null gehört zu den natürlichen Zahlen
    Goldbachsche Vermutung
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    Aufgabe 257

    Aufgaben zur Mengenlehre

    1. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 05:40

    Schreibe die Elemente an, die in den jeweiligen Mengen enthalten sind.

    \(\eqalign{ & {M_1} = \left\{ {x \in {N^ + }|x < 7} \right\} \cr & {M_2} = \left\{ {x \in N|7 < x \leqslant 9} \right\} \cr & {M_3} = \left\{ {x \in Z| - 3 < x < 2} \right\} \cr & {M_4} = \left\{ {x \in Z| - 3 < x} \right\} \cr & {M_5} = \left\{ {x \in Z| - 3 < x < - 2} \right\} \cr & {M_6} = \left\{ {x \in N|8 \leqslant x \leqslant 9} \right\} \cr} \)


    2. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 05:40

    Setze das gegebene Element in Beziehung zur Menge unter Verwendung von \( \in ,\,\, \notin ,\,\, \subset ,\,\, \subseteq \)

    \(\eqalign{ & 2\_?\_{M_1} \cr & 7\_?\_{M_1} \cr & 2\_?\_{M_5} \cr & {M_3}\_?\_{M_4} \cr & {M_2}\_?\_{M_6} \cr} \)


    3. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 05:40

    Schreibe die Durchschnittsmenge an

    \(\eqalign{ & {M_1} \cap {M_2} \cr & {M_1} \cap {M_3} \cr & {M_1} \cap {M_4} \cr & {M_3} \cap {M_4} \cr & {M_4} \cap {M_6} \cr} \)


    4. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 05:40

    Schreibe die Vereinigungsmenge an

    \(\eqalign{ & {M_1} \cup {M_2} \cr & {M_2} \cup {M_3} \cr & {M_5} \cup {M_6} \cr & {M_4} \cup {M_6} \cr & {M_1} \cup {M_4} \cr} \)


    5. Teilaufgabe - Bearbeitungszeit 05:40

    Schreibe die Differenzmenge an

    \(\eqalign{ & {M_1}\backslash {M_2} \cr & {M_1}\backslash {M_3} \cr & {M_3}\backslash {M_1} \cr & {M_2}\backslash {M_5} \cr & {M_4}\backslash {M_3} \cr} \)

    Elemente einer Menge
    Teilmenge
    Echte Teilmenge
    Schnittmenge
    Vereinigungsmenge
    Differenzmenge
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    Maths2Mind ist ein einzigartiges Angebot, einerseits zur Mathematik-Matura bzw. Abiturvorbereitung, andererseits zur Vermittlung eines breiten Grundlagenwissens zu den MINT-Fächern Mathematik, Elektrotechnik und Physik, das sich von anderen Online-Ressourcen abhebt.

    Hier sind einige der wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von maths2mind.com:

    • Kostenlose Prüfungsvorbereitung: Nicht jede Familie kann es sich leisten, für Prüfungsvorbereitung zu bezahlen. Nutzer von maths2mind benötigen keine Kreditkarte, da es keine kostenpflichtigen Abonnementpakete gibt. Alle Inhalte sind kostenlos zugänglich!
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    • Anonymes Lernen: Alle Inhalte sind ohne Anmeldung zugänglich, sodass Schüler anonym lernen können.
    • Autoren Dream-Team: Die Inhalte werden von Experten mit facheinschlägigem Universitätsabschluss erstellt. Zusätzlich erfolgte eine Recherche auf Vollständigkeit mittels künstlicher Intelligenz.
    • Probeschularbeiten: Lehrer können bei jeder Aufgabe einen Link kopieren, und durch simples "kopieren - einfügen" eine Probeschularbeit zusammenstellen und diese ihren Schülern elektronisch zum Selbststudium verfügbar machen.
    • Verständliche Erklärungen – schneller Lernerfolg – mehr Freizeit: Ehemalige Matura- bzw. Abiturbeispiele werden schriftlich vorgerechnet, damit Schüler den vollständigen Rechenweg 1:1 nachvollziehen können. Die ehemaligen Aufgaben sind sowohl chronologisch nach Prüfungstermin, als auch inhaltlich nach Lehrstoff sortiert, mittels anklickbarer Tags auffindbar.
    • Vernetzung von Lehrstoff und Rechenaufgaben über Tags: "Aufgaben passend zum Lernstoff" oder "Grundlagenwissen zur jeweiligen Aufgabe" sind mittels Tags leicht zu finden.
    • 1.000 Videos zum Rechenweg: Auch Dank der freundlichen Genehmigung des Bundesministeriums für Bildung, binden wir direkt in den Lösungsweg von Maturabeispielen, videobasierte Erklärungen ein.
    • 4.000 MINT-Fachbegriffe: Nutzer können gezielt nach Fachbegriffen suchen. Bei mehreren Treffern erfolgt die Auswahl über stichwortartige Zusammenfassungen.
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    • Wissenspfade: Zu jeder Lerneinheit werden gut strukturiert empfohlenes Vorwissen, verbreiterndes und vertiefendes Wissen angezeigt.
    • Umfassende Unterstützung: Maths2mind begleitet Schüler bis zum erfolgreichen Lehrabschluss mit Matura, dem Berufseinstieg nach Matura/Abitur und auch beim Studieneinstieg.
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