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Differenzierbarkeit

Hier findest du folgende Inhalte

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Formeln
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Aufgaben
    Formeln
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    Aufgaben

    Ableitungsfunktion f'(x) zur Funktion f(x) auffinden

    Die Differenzierbarkeit einer Funktion y=f(x) an einer Stelle x0 bedeutet, dass die Funktionskurve an dieser Stelle eine eindeutig bestimmte Tangente mit einer endlichen Steigung besitzt. Eine Funktion f(x) heißt an der Stelle x differenzierbar, wenn der Grenzwert gemäß nachfolgender Gleichung vorhanden ist. Diesen Grenzwert nennt man die 1. Ableitung.

    \(f'({x_0}) = {\left. {\dfrac{{df}}{{dx}}} \right|_{x = {x_0}}} = \mathop {\lim }\limits_{\Delta x \to 0} \dfrac{{f({x_0} + \Delta x) - f({x_0})}}{{\Delta x}} = \dfrac{{dy}}{{dx}}\)

    Funktion f f(x) = Wenn[-0.5 < x < 4, 0.25x² + 2] Funktion g g(x) = Wenn[0 < x < 4.5, 1.25 + x] Funktion h h(x) = Wenn[0 < x < 5, 0.5 (x - 1) + 2.25] Strecke i Strecke i: Strecke [B, C] Strecke j Strecke j: Strecke [B, E] Strecke k Strecke k: Strecke [D, A] Strecke l Strecke l: Strecke [A, F] Strecke m Strecke m: Strecke [C, G] Strecke n Strecke n: Strecke [A, C] Vektor u Vektor u: Vektor[H, I] Vektor u Vektor u: Vektor[H, I] Vektor v Vektor v: Vektor[J, K] Vektor v Vektor v: Vektor[J, K] Vektor w Vektor w: Vektor[L, M] Vektor w Vektor w: Vektor[L, M] x_0 dx text1 = "x_0 dx" x_0 dx text1 = "x_0 dx" x_0 dx text1 = "x_0 dx" x_1 = x_0 + \Delta x text2 = "x_1 = x_0 + \Delta x" x_1 = x_0 + \Delta x text2 = "x_1 = x_0 + \Delta x" x_1 = x_0 + \Delta x text2 = "x_1 = x_0 + \Delta x" x_1 = x_0 + \Delta x text2 = "x_1 = x_0 + \Delta x" x_1 = x_0 + \Delta x text2 = "x_1 = x_0 + \Delta x" x_1 = x_0 + \Delta x text2 = "x_1 = x_0 + \Delta x" x_1 = x_0 + \Delta x text2 = "x_1 = x_0 + \Delta x" x_1 = x_0 + \Delta x text2 = "x_1 = x_0 + \Delta x" f(x_0) dy text6 = "f(x_0) dy" f(x_0) dy text6 = "f(x_0) dy" f(x_0) dy text6 = "f(x_0) dy" f(x_0) dy text6 = "f(x_0) dy" f(x_1) text7 = "f(x_1)" f(x_1) text7 = "f(x_1)" f(x_1) text7 = "f(x_1)" Sekante text9 = "Sekante" Tangente text8 = "Tangente" Δx Text2 = "Δx" Δx geht gegen Null Text3 = "Δx geht gegen Null" Δy Text1 = "Δy"


    Differential

    Das Differential bezeichnet den linearer Anteil des Zuwachses der abhängigen Variablen y, bei einer Veränderung der unabhängigen Variablen x.

    \(\dfrac{d}{{dx}}f\left( x \right) = f'\left( x \right) = \dfrac{{dy}}{{dx}} = y'\)


    Intervallweise differenzierbare Funktion

    Eine Funktion f(x) ist in einem Intervall I genau dann differenzierbar, wenn sie für jedes x im Intervall I differenzierbar ist.

    \(f'({x_1}) = {\left. {\dfrac{{df}}{{dx}}} \right|_{x = {x_1}}} = \mathop {\lim }\limits_{\Delta x \to 0} \dfrac{{f({x_1} + \Delta x) - f({x_1})}}{{\Delta x}} = \dfrac{{dy}}{{dx}}\)

    Man spricht von einer Knickstelle, wenn die linksseitige und die rechtsseitige Ableitung verschieden sind. Zur Ableitung von lediglich intervallweise differenzierbaren Funktionen bildet man daher Intervalle, welche die nicht differenzierbaren Stellen ausschließen. Man ersetzt dabei die Funktionsgleichung durch zwei oder mehrere geeignete abschnittweise definierte Teilfunktionen.


    Stetigkeit einer Funktion

    Eine Funktion ist an der Stelle x0 dann stetig, wenn an dieser Stelle der Funktionswert mit dem Grenzwert übereinstimmt. Eine Funktion, die an jeder Stelle ihres Definitionsbereichs stetig ist, heißt stetige Funktion. 

    \(\mathop {\lim }\limits_{x \to {x_0}} f\left( x \right) = f\left( {{x_0}} \right)\)

    Der Graph einer stetigen Funktion ist eine „durchgängige“ Linie, die durchaus Knicks aber keine Sprünge enthalten darf, die sich also „ohne mit dem Bleistift abzusetzen“ zeichnen lässt.

    • Aus Stetigkeit folgert nicht automatisch Differenzierbarkeit. Da bei stetigen Funktionen „Knicks“ zugelassen sind, sind nicht alle stetigen Funktionen deshalb automatisch auch durchgängig differenzierbar.
    • Aus Differenzierbarkeit folgert Stetigkeit (aber nicht umgekehrt!)

    Funktion f f(x) = Wenn(-π < x < 3π, sin(0.5x + π / 2) + 2) Strecke g Strecke g: Strecke A, B Punkt B Punkt B: (2, f(2)) Punkt B Punkt B: (2, f(2)) x_0 stetig, glatt text1 = “x_0 stetig, glatt” x_0 stetig, glatt text1 = “x_0 stetig, glatt” x_0 stetig, glatt text1 = “x_0 stetig, glatt”


    Funktion f f(x) = Wenn[0.5 < x < 1, (2x - 2)² + 1] Funktion g g(x) = Wenn[1 < x < 2, ln(3x) - ln(3) + 1] Strecke h Strecke h: Strecke [A, B] Punkt A A = (1, 1) Punkt A A = (1, 1) x_0 stetig, Knick text1 = "x_0 stetig, Knick" x_0 stetig, Knick text1 = "x_0 stetig, Knick" x_0 stetig, Knick text1 = "x_0 stetig, Knick"


    Funktion f f(x) = Wenn(1.08 < x < 1.5, 1 - (0.7x - 0.7)²) Funktion h h(x) = Wenn(0.3 < x < 0.92, 1 - (0.7x - 0.7)²) Strecke g Strecke g: Strecke A, B Punkt A A = (1, 1) x_0 nicht stetig, Lücke text2 = “x_0 nicht stetig, Lücke” x_0 nicht stetig, Lücke text2 = “x_0 nicht stetig, Lücke” x_0 nicht stetig, Lücke text2 = “x_0 nicht stetig, Lücke”


    Definition der Ableitung

    Existiert von einer reellen Funktion f(x) an jeder Stelle x0 ihrer Definitionsmenge Df ein Differentialquotient, so ist die Funktion f(x) differenzierbar. 

    Die nachfolgende Funktion ist zwar stetig, aber an 2 Stellen (x=+/-4) nicht differenzierbar.

    Funktion f f(x) = abs(16 - x²)


    Weierstraß Funktion

    Die Weierstraß-Funktion ist auf Grund der unendlich vielen Summanden zwar überall konvergent und stetig, aber da man keine Tangente konstruieren kann, ist sie nicht differenzierbar:

    \(f\left( x \right) = \sum\limits_{k = 1}^\infty {\dfrac{{{2^k} \cdot \sin \left( {{2^k}x} \right)}}{{{3^k}}}} \)

    Funktion f Funktion f: Summe[Folge[a^k sin(b^k x), k, 1, 10], 10] Funktion f Funktion f: Summe[Folge[a^k sin(b^k x), k, 1, 10], 10]


    Erste Ableitung einer Funktion

    Die Steigung der Tangente an den Graphen der Funktion an der Stelle x0 wird durch den Wert der 1. Ableitung der Funktion bestimmt.

    \(y' = f'\left( x \right) = \dfrac{d}{{dx}}f\left( x \right) = k = \dfrac{{\Delta y}}{{\Delta x}} = \tan \alpha \)

    Wir unterscheiden dabei 3 Fälle:

    • Steigende Tangente: \(f'\left( {{x_0}} \right) > 0\) bzw. k>0: Der Graph ist an der Stelle x0 steigend. Die Tangente in x0 verläuft von links unten nach rechts oben.
    • Horizontale Tangente: \(f'\left( {{x_0}} \right) = 0\) bzw. k=0: Der Graph verläuft an der Stelle x0 horizontal. Die Tangente in x0 hat keine Steigung, sie verläuft waagrecht. Es liegt eine Extremstelle (Hochpunkt, Tiefpunkt) oder ein Sattelpunk vor. Umgekehrt formuliert: Eine Funktion hat dann keine waagrechte Tangente, wenn ihre 1. Ableitung keine Nullstelle hat.
    • Fallende Tangente: \(f'\left( {{x_0}} \right) < 0\) bzw. k<0: Der Graph verläuft an der Stelle x0 fallend. Die Tangente in x0 verläuft von links oben nach rechts unten

    Zweite Ableitung einer Funktion

    Das Krümmungsverhalten vom Graph der Funktion an der Stelle x0  wird durch den Wert der 2. Ableitung der Funktion bestimmt.

    \(y'' = f''\left( x \right) = \dfrac{d}{{dx}}f'\left( x \right) = \dfrac{{{d^2}}}{{d{x^2}}}f\left( x \right)\)


    Links gekrümmter Graph, lokales Minimum

    Ist \(f''\left( {{x_0}} \right) > 0\) so ist der Funktionsgraph ist an der Stelle x0linksgekrümmt - die Steigung der Tangente nimmt zu. Merkregel: Fährt man den Graph mit einem Fahrzeug entlang, dann muss man nach links lenken. Darin liegt auch die Begründung, warum für ein lokales Minimum \(f'\left( {{x_0}} \right) = 0{\text{ und }}f''\left( {{x_0}} \right) > 0\) neben der 1. Ableitung auch die 2. Ableitung auf ihr Vorzeichen geprüft werden muss.

    Funktion f f(x) = Wenn[0 < x < 10, 0.1x²] Funktion g Funktion g: g(x) = Wenn[1.5 < x < 9, f(3) + 0.6 (x - 3)] Funktion h Funktion h: h(x) = Wenn[3.5 < x < 10, f(7) + 1.4 (x - 7)] Punkt A Punkt A: (3, f(3)) Punkt A Punkt A: (3, f(3)) Punkt B Punkt B: (7, f(7)) Punkt B Punkt B: (7, f(7)) f '' > 0: Linkskrümmung bzw. positiv bzw. konkav gekrümmt text3 = "f '' > 0: Linkskrümmung bzw. positiv bzw. konkav gekrümmt" f '' > 0: Linkskrümmung bzw. positiv bzw. konkav gekrümmt text3 = "f '' > 0: Linkskrümmung bzw. positiv bzw. konkav gekrümmt" f '' > 0: Linkskrümmung bzw. positiv bzw. konkav gekrümmt text3 = "f '' > 0: Linkskrümmung bzw. positiv bzw. konkav gekrümmt" Tangente_1 Text1 = "Tangente_1" Tangente_1 Text1 = "Tangente_1" Tangente_2 Text2 = "Tangente_2" Tangente_2 Text2 = "Tangente_2"


    Rechtsgekrümmter Graph, lokales Maximum

    Ist \(f''\left( {{x_0}} \right) < 0\) so ist der Funktionsgraph an der Stelle x0rechtsgekrümmt - die Steigung der Tangente nimmt ab. Merkregel: Fährt man den Graph mit einem Fahrzeug entlang, dann muss man nach rechts lenken. Darin liegt auch die Begründung, warum für ein lokales Maximum \(f'\left( {{x_0}} \right) = 0{\text{ und }}f''\left( {{x_0}} \right) < 0\) neben der 1. Ableitung auch die 2. Ableitung auf ihr Vorzeichen geprüft werden muss. 

    Funktion f f(x) = Wenn[0 < x < 10, -1 / 50 (x + 1) (x - 20)] Funktion g Funktion g: g(x) = Wenn[0 < x < 9, f(2) + f'(2) (x - 2)] Funktion h Funktion h: h(x) = Wenn[0 < x < 10, f(7) + f'(7) (x - 7)] Punkt B Punkt B: (7, f(7)) Punkt B Punkt B: (7, f(7)) Punkt A Punkt A: (2, f(2)) Punkt A Punkt A: (2, f(2)) f '' < 0: Rechtskrümmung bzw. negativ bzw. konvex gekrümmt text3 = "f '' < 0: Rechtskrümmung bzw. negativ bzw. konvex gekrümmt" f '' < 0: Rechtskrümmung bzw. negativ bzw. konvex gekrümmt text3 = "f '' < 0: Rechtskrümmung bzw. negativ bzw. konvex gekrümmt" f '' < 0: Rechtskrümmung bzw. negativ bzw. konvex gekrümmt text3 = "f '' < 0: Rechtskrümmung bzw. negativ bzw. konvex gekrümmt" Tangente_1 Text1 = "Tangente_1" Tangente_1 Text1 = "Tangente_1" Tangente_2 Text2 = "Tangente_2" Tangente_2 Text2 = "Tangente_2"


    Dritte Ableitung einer Funktion

    Der Wechsel des Krümmungsverhaltens vom Graph einer Funktion an der Stelle x0 wird durch den Wert der 3. Ableitung der Funktion bestimmt.

    \(y''' = f'''\left( x \right) = \dfrac{d}{{dx}}f''\left( x \right) = \dfrac{{{d^2}}}{{d{x^2}}}f'\left( x \right) = \dfrac{{{d^3}}}{{d{x^3}}}f\left( x \right)\)

    Wir unterscheiden dabei 2 Fälle:

    Ist \(f'''\left( {{x_0}} \right) > 0\) so erfolgt im Wendepunkt ein Übergang von einer Rechtskurve zu einer Linkskurve.

    Ist \(f'''\left( {{x_0}} \right) < 0\): so erfolgt im Wendepunkt ein Übergang von einer Linkskurve zu einer Rechtskurve.


    Höhere Ableitungen

    Wenn die n-te Ableitung einer Funktion f(x) wiederum eine Funktion in x oder eine Konstante ist, so kann man auch diese n-te Ableitung erneut ableiten und erhält so die (n+1)-te Ableitung usw. Man spricht allgemein von "höheren Ableitungen".

    \(y = f\left( x \right)\)

    \(y' = f'\left( x \right) = \dfrac{d}{{dx}}f\left( x \right)\)

    \(y'' = f''\left( x \right) = \dfrac{d}{{dx}}f'\left( x \right) = \dfrac{{{d^2}}}{{d{x^2}}}f\left( x \right)\)

    \(y''' = f'''\left( x \right) = \dfrac{d}{{dx}}f''\left( x \right) = \dfrac{{{d^2}}}{{d{x^2}}}f'\left( x \right) = \dfrac{{{d^3}}}{{d{x^3}}}f\left( x \right)\)

    Differenzierbarkeit einer Funktion
    Weierstraß Funktion
    Stetigkeit einer Funktion
    Differentialquotient
    Differential
    Erste Ableitung einer Funktion
    Steigung der Tangente an den Graphen einer Funktion
    Linkskrümmung
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    Konvex gekrümmter Graph
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    Lokales Minimum einer Funktion
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    Dritte Ableitung einer Funktion
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    Aufgaben

    Grafisches Differenzieren

    Beim grafischen Differenzieren leitet man Aussagen über den Verlauf einer Funktion aus dem Verlauf ihrer 1. und 2. Ableitung ab, bzw. umgekehrt

    f hat Extremstelle (HP oder TP) f' hat NST  
    f hat Wendepunkt f' hat Extremstelle (HP oder TP) f'' hat NST
    f hat Sattelpunkt f' hat HP oder TP auf x-Achse f'' hat NST
    f steigt streng monoton f' liegt oberhalb der x-Achse bzw. f' > 0  
    f sinkt streng monoton f' liegt unterhalb der x-Achse bzw. f' < 0  
    f ist linksgekrümmt, positiv gekrümmt bzw. konvex f' ist steigend f'' > 0
    f ist rechtsgekrümmt, negativ gekrümmt bzw. konkav f' ist fallend f'' < 0

    Merkhilfe: NEW-Regel

    N = Nullstelle; E=Extremstelle (HP, TP); W=Wendestelle

    F(x) f(x) N E W    
    f(x) f'(x)   N E W  
    f'(x) f''(x)     N E W

    Zusammenhänge zwischen der Funktion, ihrer ersten und ihrer zweiten Ableitung beim grafisches Differenzieren

    Funktion f(x) Ableitung f‘(x) Ableitung f"(x)

    f hat eineExtremstelle
    d.h. f hat eine waagrechte Tangente d.h.k=0

    f‘ hat eine Nullstelle keine Aussage möglich

    f hat einen Wendepunkt und die Krümmung ändert sich von positiv \(\cup\) auf negativ \(\cap\).
    Die Tangente im Wendepunkt hat k<0.

    f‘ hat einen Extremwert: Hochpunkt f" hat eine Nullstelle​

    f hat einen Wendepunktund die Krümmung ändert sich von negativ \(\cap\) auf positiv \(\cup\).
    Die Tangente im Wendepunkt hat k>0.

    f‘ hat einen Extremwert: Tiefpunkt f" hat eine Nullstelle

    f hat einen Sattelpunkt und die Krümmung ändert sich von positiv \(\cup\) auf negativ \(\cap\).
    Die Tangente im Sattelpunkt hat k=0

    f‘ hat einen Hochpunkt der auf der x-Achse liegt d.h. der auch Nullstelle ist f‘‘ hat eine Nullstelle

    f hat einen Sattelpunkt und die Krümmung ändert sich von negativ \(\cap\) auf positiv \(\cup\).
    Die Tangente im Wendepunkt hat k=0

    f‘ hat einen Tiefpunkt der auf der x-Achse liegt d.h. der auch Nullstelle ist

    f‘‘ hat eine Nullstelle
    f steigt streng monoton an d.h. k>0 f‘ liegt oberhalb der x-Achse​  
    f sinkt streng monoton d.h. k<0 f‘ liegt unterhalb der x-Achse​  

    f ist symmetrisch zur y-Achse d.h. f ist eine gerade Funktion

    f‘ ist punktsymmetrisch zum Ursprung d.h. f‘ ist eine ungerade Funktion f‘‘ ist symmetrisch zur y-Achse, d.h. f‘‘ ist eine gerade Funktion
    f ist punktsymmetrisch zum Ursprung d.h. f ist eine ungerade Funktion f‘ ist symmetrisch zur y-Achse d.h. f‘ ist eine gerade Funktion f‘‘ ist punktsymmetrisch zum Ursprung d.h. f‘‘ ist eine ungerade Funktion
    Die Steigung k der Tangente … … ist der Funktionswert der Ableitung  
      Die Steigung k der Tangente … … ist der Funktionswert der Ableitung

     


    Zusammenhang zwischen höheren Ableitungen

    Je mehr Ableitungen man von einer Funktion kennt, um so genauere Aussagen kann man über den Verlauf vom Graph der Funktion machen

    \(f\left( {{x_0}} \right) = 0\) ⇒ f(x) hat eine Nullstelle an der Stelle x0
    \(f'\left( {{x_0}} \right) > 0\) ⇒ f(x0) ist streng monoton wachsend
    \(f'\left( {{x_0}} \right) < 0\) ⇒ f(x0) ist streng monoton fallend
    \(f'\left( {{x_0}} \right) = 0\) ⇒ f(x0) hat eine waagrechte Tangente an der Stelle x0
    \(f'\left( {{x_0}} \right) = 0{\text{ und }}f''\left( {{x_0}} \right) > 0\) ⇒ f(x0) hat Tiefpunkt / lokales Minimum an der Stelle x0
    \(f'\left( {{x_0}} \right) = 0{\text{ und }}f''\left( {{x_0}} \right) < 0\) ⇒ f(x0) hat Hochpunkt / lokales Maximum an der Stelle x0
    \(f''\left( {{x_0}} \right) > 0\) ⇒ f(x0) ist links / positiv / konkav gekrümmt
    \(f''\left( {{x_0}} \right) < 0\) ⇒ f(x0) ist rechts / negativ / konvex gekrümmt
    \(f''\left( {{x_0}} \right) = 0{\text{ und }}f'''\left( {{x_0}} \right) \ne 0\) ⇒ f(x0) hat einen Wendepunkt (Graph ändert sein Krümmungsverhalten) an der Stelle x0; Der WP ist jener Punkt, an dem f(x) die stärkste Steigung hat.
    \(f'\left( {{x_0}} \right) = 0{\text{ und }}f''\left( {{x_0}} \right) = 0{\text{ und }}f'''\left( {{x_0}} \right) \ne 0\) ⇒ f(x0) hat einen Sattelpunkt (=Wendepunkt mit waagrechter Tangente) an der Stelle x0

    Graph mit Hochpunkt

    Funktion f f(x) = Wenn[0.1 < x < 11.5, 5 - (0.25x - 1.5)²] Strecke h Strecke h: Strecke [A, (6, 0)] Strecke g Strecke g: Strecke [(3.01, 5.03), (9.01, 5.03)] Punkt A Punkt A: Max[f, 0, 10] Punkt A Punkt A: Max[f, 0, 10] x_0 text1 = "x_0" x_0 text1 = "x_0" Hochpunkt bzw lokales Maximum text4 = "Hochpunkt bzw lokales Maximum" f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0 text5 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0 text5 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0 text5 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0 text5 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0 text5 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0 text5 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)<0"


    Graph mit Tiefpunkt

    Funktion f f(x) = Wenn[0.1 < x < 11.5, 5 + (0.25x - 1.5)²] Strecke h Strecke h: Strecke [A, (6, 0)] Strecke g Strecke g: Strecke [(3.12, 4.97), (9.12, 4.97)] Punkt A Punkt A: Min[f, 0, 10] Punkt A Punkt A: Min[f, 0, 10] x_0 text1 = "x_0" x_0 text1 = "x_0" f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0 text3 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0" f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0 text3 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0" f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0 text3 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0" f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0 text3 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0" f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0 text3 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0" f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0 text3 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0) > 0" Tiefpunkt bzw lokales Minimum text4 = "Tiefpunkt bzw lokales Minimum"


    Graph mit Wendepunkt

    Funktion p p(x) = (-(x - 0.98)³) / 8 + 2 (x - 0.98) + 1.73 Strecke f Strecke f: Strecke [B, C] Strecke h Strecke h: Strecke [A, (1.29, 0)] Punkt A Punkt A: Punkt auf p Punkt A Punkt A: Punkt auf p x_0 text1 = "x_0" x_0 text1 = "x_0" Wendepunkt text4 = "Wendepunkt" f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 Text1 = "f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 Text1 = "f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 Text1 = "f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 Text1 = "f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 Text1 = "f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 Text1 = "f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0"


    Graph mit Sattelpunkt

    Funktion j j(x) = Wenn[0.1 < x < 6.01, 5 - (0.25x - 1.5)²] Funktion f f(x) = Wenn[6.01 < x < 11.5, 5 + (0.25x - 1.5)²] Strecke h Strecke h: Strecke [A, (6.01, 0)] Strecke i Strecke i: Strecke [(4, 5), (8, 5)] Punkt A Punkt A: Max[j, 0, 6.01] Punkt A Punkt A: Max[j, 0, 6.01] x_0 text1 = "x_0" x_0 text1 = "x_0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 text2 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 text2 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 text2 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 text2 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 text2 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 text2 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 text2 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 text2 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0 text2 = "f '(x_0)=0 f ''(x_0)=0 f '''(x_0)≠0" Wende- zugleich Sattelpunkt text4 = "Wende- zugleich Sattelpunkt"

    Grafisches Differenzieren
    Extremstelle
    Lokales Minimum einer Funktion
    Lokales Maximum einer Funktion
    NEW-Regel
    Hochpunkt einer Funktion
    Tiefpunkt einer Funktion
    Wendepunkt einer Funktion
    Nullstelle einer Funktion
    positive Krümmung
    negative Krümmung
    Sattelpunkt einer Funktion
    Streng monoton wachsende Funktion
    Streng monoton fallende Funktion
    Punktsymmetrisch zum Ursprung
    Gerade Funktion
    Ungerade Funktion
    oberhalb der x-Achse
    unterhalb der x-Achse
    Zusammenhang zwischen höheren Ableitungen
    Waagrechte Tangente einer Funktion
    Links gekrümmter Graph einer Funktion
    Rechts gekrümmter Graph einer Funktion
    Extremstellen einer Funktion
    Stärkste Steigung einer Funktion
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    Aufgaben
    LösungswegBeat the Clock

    Aufgabe 207

    Newtonschen Näherungsverfahren

    Bestimme mit Hilfe des Newtonschen Näherungsverfahrens eine Nullstelle von f(x).

    \(f\left( x \right) = {x^3} + 3{x^2} + 6\)

    Newtonsches Näherungsverfahren
    Nullstelle einer Funktion
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    Maths2Mind ist ein einzigartiges Angebot, einerseits zur Mathematik-Matura bzw. Abiturvorbereitung, andererseits zur Vermittlung eines breiten Grundlagenwissens zu den MINT-Fächern Mathematik, Elektrotechnik und Physik, das sich von anderen Online-Ressourcen abhebt.

    Hier sind einige der wesentlichen Alleinstellungsmerkmale von maths2mind.com:

    • Kostenlose Prüfungsvorbereitung: Nicht jede Familie kann es sich leisten, für Prüfungsvorbereitung zu bezahlen. Nutzer von maths2mind benötigen keine Kreditkarte, da es keine kostenpflichtigen Abonnementpakete gibt. Alle Inhalte sind kostenlos zugänglich!
    • Privatsphäre: Es werden keine zustimmungspflichtigen Cookies verwendet, es gibt keine webseitenübergreifende oder personalisierte Werbung. 
    • Anonymes Lernen: Alle Inhalte sind ohne Anmeldung zugänglich, sodass Schüler anonym lernen können.
    • Autoren Dream-Team: Die Inhalte werden von Experten mit facheinschlägigem Universitätsabschluss erstellt. Zusätzlich erfolgte eine Recherche auf Vollständigkeit mittels künstlicher Intelligenz.
    • Probeschularbeiten: Lehrer können bei jeder Aufgabe einen Link kopieren, und durch simples "kopieren - einfügen" eine Probeschularbeit zusammenstellen und diese ihren Schülern elektronisch zum Selbststudium verfügbar machen.
    • Verständliche Erklärungen – schneller Lernerfolg – mehr Freizeit: Ehemalige Matura- bzw. Abiturbeispiele werden schriftlich vorgerechnet, damit Schüler den vollständigen Rechenweg 1:1 nachvollziehen können. Die ehemaligen Aufgaben sind sowohl chronologisch nach Prüfungstermin, als auch inhaltlich nach Lehrstoff sortiert, mittels anklickbarer Tags auffindbar.
    • Vernetzung von Lehrstoff und Rechenaufgaben über Tags: "Aufgaben passend zum Lernstoff" oder "Grundlagenwissen zur jeweiligen Aufgabe" sind mittels Tags leicht zu finden.
    • 1.000 Videos zum Rechenweg: Auch Dank der freundlichen Genehmigung des Bundesministeriums für Bildung, binden wir direkt in den Lösungsweg von Maturabeispielen, videobasierte Erklärungen ein.
    • 4.000 MINT-Fachbegriffe: Nutzer können gezielt nach Fachbegriffen suchen. Bei mehreren Treffern erfolgt die Auswahl über stichwortartige Zusammenfassungen.
    • 2.000 GeoGebra Illustrationen: Alle unsere rd. 2.000 selbst erstellten vektorbasierten Grafiken wurden mit GeoGebra erstellt. Zusätzlich verlinken wir auf anschauliche interaktive Illustrationen auf der GeoGebra Lernplattform.
    • Exzellent lesbare MINT-Inhalte: Die Inhalte sind vektorbasiert und daher auf allen Geräten, vom Smartphone bis zum XXL-Screen, gestochen scharf lesbar. Das gilt besonders für komplexe Formeln und anschauliche Illustrationen.
    • Wissenspfade: Zu jeder Lerneinheit werden gut strukturiert empfohlenes Vorwissen, verbreiterndes und vertiefendes Wissen angezeigt.
    • Umfassende Unterstützung: Maths2mind begleitet Schüler bis zum erfolgreichen Lehrabschluss mit Matura, dem Berufseinstieg nach Matura/Abitur und auch beim Studieneinstieg.
    • Soziale Mission: Als E-Learning Plattform mit sozialer Mission bietet maths2mind Chancen-Fairness durch genderneutralen Bildungszugang. Unabhängig von sozioökonomischem Umfeld, Wohnort, Einstellung oder Kulturkreis der Eltern, Sympathiewert des Lehrenden, finanzieller Schulausstattung oder Tagespolitik.
    • Kostenlose Fragen per E-Mail: Bei Unklarheiten können Fragen kostenlos per E-Mail gestellt werden.

    Maths2Mind.com ist somit eine umfassende Plattform, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch auf individuelle Bedürfnisse eingeht und einen fairen Zugang zur Bildung ermöglicht.

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